Karamelliger Double-Cheesecake

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Ein Kuchen geht durch die Welt, zumindest durch die deutsche Blogger-Welt. Es ist der Cover-Star, ihr ahnt es vielleicht, von der Lecker Bakery. Sicherlich bin ich nicht die Einzige, die sich das Heft schon allein wegen des Titelbildes gekauft hat. Das klingt gut, sieht gut aus und schmeckt auch fantastisch. Also alle Mann ran an die Rührschüsseln!


Was so unverschämt gut aussieht, ist leider auch nicht ganz einfach. Ohne das Praktikum bei Essen&Trinken hätte ich mich sicherlich nie an den Karamell rangetraut, nachdem ich für die liebe Anne allerdings zig Süßspeisen mit Karamell nachgekocht und -gebacken habe, bin ich die selbsterklärte Queen of Caramel, leider schützt dieser Titel nicht vor Rückschlägen. So ist mir das Karamell etwas zu flüssig geraten, vermutlich hätte ich es etwas länger abkühlen lassen, ehe ich es auf den Kuchen gegossen habe, genauso wie mit der Schokolade. Geduld ist nun mal nicht meine Stärke. Der Cheesecake bäckt übrigens in einem Wasserbad, interessante Geschichte, zum Glück mit Happy End. Mein Schatz hat das Ding übrigens aus dem Ofen geholt, da lag ich schon im Bett und habe geschlummert.


Einkaufsliste (für eine Springform mit 24 cm Durchmesser)

Für den Boden
90 g Butter
210 g Erdnusskekse (gibt es von Leibniz)

Für die Füllung
950 g Doppelrahmfrischkäse
200 g Zucker
35 g Speisestärke
3 Eier
50 g Backkakao
240 ml Schlagsahne

Für Karamell- und Schokoguss
30 g Butter
150 g Zucker
90 ml + 120 ml Schlagsahne
120 g Zartbitterschokolade (60%)
1 TL Kokosfett

Und so geht's

Für den Boden 90 g Butter schmelzen und die Kekse im Blitzhacker fein zerkleinern. Die gemahlenen Kekse dann mit der flüssigen Butter mischen. Den Boden einer Springform (24 cm) mit Backpapier auslegen und die Keksmasse darauf verteilen. Gleichmäßig zu einem glatten Boden andrücken. Alles für 30 Minuten kalt stellen.

Jetzt müssen wir die Form für das Wasserbad abdichten. Dazu zwei Bahnen Alufolie überkreuz auf die Arbeitsfläche legen. Die Springform mittig darauf stellen. Die Folie an deren Außenwand hochziehen und irgendwie so hinwurschteln und andrücken, dass die Form dicht ist. Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für die Käsecremes Frischkäse, Stärke und 200 g Zucker mit dem Schneebesen kurz verrühren. Die Eier einzeln zugeben und kurz unterrühren. 1/3 der Käsecreme abnehmen und mit Kakao verrühren. 240 g Sahne steif schlagen. 1/3 der Sahne und die Kakaocreme heben, in die Form geben und glatt streichen. Die restliche Sahne unter die übrige Käsecreme heben und auf der Kakaocreme gleichmäßig verteilen. Vorsichtig glatt streichen

Die Springform in eine ofenfeste Form oder die Fettspfanne des Ofens stellen. So viel heißes Wasser angießen, bis sie ca. 2,5 cm hoch im Wasser steht. Im heißen Ofen ca. 90 Minuten backen (im Rezept geben sie ca. 60 Minuten für eine kleinere Springform an, mein Kuchen war über den Daumen gepeilt 95 Minuten im Ofen). Wenn die Creme bei leichtem Rütteln kaum noch wackelt, den Ofen ausschalten und den Kuchen bei leicht geöffneter Tür im Ofen 30 Minuten ruhen lassen. Herausnehmen und den Kuchen in der Form abkühlen lassen. Über Nacht kalt stellen.


Für den Karamellguss 150 g Zucker in einem großen Topf goldgelb karamellisieren lassen. Ich mache das bei geringer bis mittlerer Hitze, sonst ist mir das zu heikel und flüssiger Zucker ist unvorstellbar heiß, so ca. 140 °C. Den Zucker erst rühren, wenn er an einer Stelle zu schmelzen beginnt. Sobald der Zucker karamellisiert ist, den Topf vom Herd ziehen, erst Butter und dann die Sahne unterrühren. Den Topf wieder auf die Platte ziehen und für etwa 2 Minuten köcheln lassen, bis ein dickflüssiger Karamell entsteht. Karamell etwas abkühlen lassen und auf dem Kuchen mit einer Palette verstreichen. Kuchen ca. 30 Minuten kalt stellen.


Für den Schokoguss 120 g Sahne in einem Topf vorsichtig erhitzen und vom Herd nehmen. 120 g Zartbitterschokolade grob hacken. Mit Kokosfett in der Sahne unter Rühren schmelzen und etwas abkühlen lassen. Gleichmäßig auf dem Karamellguss verstreichen und nochmal für ca. 30 Minuten kalt stellen, bis der Guss trocken ist.

Einen guten Appetit,
eure Johanna


Kommentare:

  1. Hallo, dies wird einer meiner letzen Kuchens aus dem Lecker Bakery sein. Zutaten hierfür sind schon da. Sozusagen die letzte Kalorienbombe. Lg Tina-Maria (ein neuer Leser)

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    1. Das Beste kommt ja bekanntlich immer zum Schluss; -)
      Der Aufwand lohnt sich, einfach nur köstlich!

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  2. hallo,

    wir haben gerade 2 Events in unserer Foodblog-Community Küchenplausch und ich würde mich sehr freuen, wenn du vielleicht Lust hättest bei einem der Events dabei zu sein.

    Die Events haben das Thema „Omas Rezepte“ (http://www.kuechenplausch.de/events/cmviews/id/199) und „Köstlichkeiten mit Hafer“ (http://www.kuechenplausch.de/events/cmviews/id/198).

    Ich würde mich freuen, wenn du dabei bist. Es gibt auch wie immer nette Preise zu gewinnen. :)

    Liebe Grüße
    Isabell

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    1. Das hört sich klasse an! Vorallem Omas Rezepte, mal sehen, ob ich es noch rechtzeitig schaffe!

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  3. Hammer!!! Aber das allerbeste: drei Tage später :-) schmeckt er noch besser als am Anfang. Steffi

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    1. Dann haben mich meine Sinne doch nicht getäuscht. Ich dachte erst, dass es vielleicht daran liegt, dass ich mit gezogenen Weisheitszähnen nicht si viel schmecke...

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  4. liebe Johanna, dein Cheesecake sieht großartig aus! Ich habe die Lecker Bakery auch endlich gekauft, es aber noch nicht geschafft, etwas daraus zu backen. Ich vermute, es wird Zeit! ;) Liebe Grüße und dir ein schönes Wochenende,
    Theresa

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    1. Liebe Theresa,
      ich kann Dich nur darin bestärken, etwas daraus auszuprobieren. Alles, was ich getestet habe, hat funktioniert und großartig geschmeckt!
      Ich wünsche Dir viel Spaß beim Backen,
      Johanna

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