Lunchbox: Lightgreen Smoothie

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Grüne Smoothies sind schon seit ein paar Jahren total beliebt in den USA und was sich dort durchsetzt, das findet seinen Weg auch über den Atlantik. Ich gebe zu, ich habe das sehr skeptisch beäugt, und die ersten grünen Smoothies, die ich mir selbst zusammengemixt habe, waren nicht gerade lecker. Komischerweise schmeckt man Spinat tatsächlich kaum, Sellerie hat einen viel dominanteren Eigengeschmack. Deswegen habe ich die mal eben eliminiert und durch Karotten ersetzt. So habe ich ein bisschen ausprobiert, was wie schmeckt und bin schließlich auf eine Variante gestoßen, die ich genial finde. Von normalen Smoothies, also aus Obst, wird mir nämlich immer schlecht, da ist einfach zu viel Fruchtzucker für mich drin.

Grüne Smoothies bestehen zu 1/3 aus Gemüse, eigentlich grünem Gemüse, zu 1/3 aus Obst und zu einem weiteren Drittel aus Flüssigkeit. Eine sehr gesunde Sache also, obwohl ich nicht weiß, ob das Zerschreddern im Mixer nicht alle Vitamine platt macht. Also falls das jemand weiß, das würde mich echt brennend interessieren. Ich verwende für meinen hellgrünen Smoothie, Mandelmilch und Wasser (1:1) und gebe noch einen Teelöffel Erdnussbutter dazu. So wird die Textur schön cremig und gleichzeitig kommen so noch ein paar Proteine rein. Hervorragend geeignet für ein schnelles "Mittagessen", hält tatsächlich auch lange satt!


Einkaufsliste

1 reife Banane
1/2 kleiner Apfel
1/2 Karotte
1 handvoll Spinat
100 ml Mandelmilch
100 ml Wasser
1 geh. TL Erdnussbutter
1 Spritzer Zitronensaft

Und so geht's

Leichter geht es wirklich nicht: Einfach alle Zutaten in den Mixer geben, anschalten und zuschauen, wie alles kleingehäckselt wird. Vorher natürlich Karotte und Banane schälen. Die Karotte vielleicht grob zerkleinern. Spinat und Apfel abwaschen, den Apfel in grobe Stücke schneiden.

Ich finde ihn süß genug, wer möchte, süßt mit Honig oder Agavensirup.



Eure Johanna

Kommentare:

  1. Also hier mal eine kurz Greenie-Info ;)
    Die "Erfindung" des Greenie ist simpel und gleichzeitig genial: Im Mixer wird die feste Zellstruktur des Blattgrüns aufgebrochen, es wird sozusagen vorverdaut und der Magen-Darm-Trakt entlastet, die Nährstoffe können vom Körper leichter aufgenommen werden. Zudem überdeckt der Obstanteil den bitteren Geschmack des Blattgemüses (deswegen immer wichtig!!) Drittens lassen sich so größere Mengen von Obst und Gemüse ganz leicht verzehren (auch ein schöner Nebeneffekt).
    Anfangen würde ich mit einer Mischung aus 50 Prozent Obst und 50 Prozent "grünen" Zutaten. Für den ersten Versuch eignen sich Bananen, süße Äpfel, Zitrone, Spinat oder Salat. Später nehmen viele auch Kohlsorten, sogar das Grün von Möhren oder Kohlrabi, das sonst weggeworfen wird, sowie mit Garten- und Wildkräuter... (bei Kohl und Grünzeug was sonst weggeworfen wird bin ich allerdings iwie skeptisch...).
    Ich hab leider keinen Mixer :-( aber schon wirklich viel drüber gelesen. Soll wirklich mega gesund sein. Also hau rein Jeanny! ;-) :-*

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    1. Ist ja super! Kräuter kann ich mir sehr gut vorstellen, vom Kohl lasse ich lieber die Finger, gesund hin oder her, erstmal muss es schmecken ;-)

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