Frankreich Teil 2: Segelausflug

2 Kommentare | Hinterlasse ein Kommentar

Hallo ihr Lieben,

das sportliche Highlight unseres Urlaubs will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Wie gesagt wohnt in Chatelaillon die halbe Verwandschaft meines Freundes und ein richtiger Küstenbewohner besitzt dort neben dem Häuschen am Strand natürlich auch ein Segelboot. Das war für mich schon beim ersten Besuch der absolute Oberhammer und so nebenbei hat mein Freund mir dann erzählt, dass es einen Segelschein hat, weil er als Kind in den Ferien dort jedes Jahr einen Kurs besucht hat. Klar, was soll man dort auch machen, wenn das Meer den halben Tag weg ist. 


Natürlich war ich, obwohl ich wirklich Angst vor dem Meer habe, schon damals total erpicht darauf, zu segeln. Wie damals war es auch dieses Jahr ein Ausflug begleitet von gemischten Gefühlen. Beim ersten Segelausflug vor ein paar Jahren rutschte mir jedes Mal das Herz in die Hose, sobald sich das Boot etwas neigte. Diese Angst konnte ich diesen Sommer zum Glück überwinden, was einen Segelausflug gleich viel angenehmer macht. Das Wetter war beim Hinausfahren auch wirklich ein Traum. Der Wind kam fast direkt von hinter uns, weswegen wir die Segel kurz sogar wie die Flügel eines Schmetterlings setzen konnten. Das sieht wirklich toll aus, erst recht, wenn man aus der Ferne bei anderen Booten sieht. 


Wir haben eine kleine Runde aus dem Hafen von La Rochelle um die ile d'Aix herum gedreht. Und natürlich kommt auf dem Rückweg entsprechend der Wind direkt von vorne, sodass man kreuzen muss. Bei jedem Wendemanöver setzt mein Herz kurz aus, da wir jetzt nicht mehr mit den Wellen, sondern gegen sie segeln, schaukelt das Boot ganz gehörig und den Wind spürt man jetzt natürlich auch viel stärker. Wenn du jetzt unter Deck auf die Toilette musst, tackerst du dir den Mund am besten zu, damit du dich nicht übergibst. Endlich war der Hafen zu sehen, der Wind flaute ab und wir holten die Segel ein. Ich glaube, ich hätte es keine Minute länger mehr ausgehalten so seekrank habe ich mich gefühlt. Immerhin ging es außer unserem Kapitän, Alain, allen so.


Dennoch würde ich nächstes Jahr wieder auf das Segelboot gehen, schon allein, um das Boot wieder ruhig und gleichmäßig über das Wasser gleiten zu fühlen (Hinweg). So genau, kann ich es gar nicht beschreiben, es ist einfach unglaublich entspannt und so harmonisch im Einklang mit dem Meer. Und für den Rückweg nehme ich mir Tabletten mit.

Kommentare:

  1. Segeln ist sooooo toll. Schöne Impressionen :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen Dank liebe Jana. Ich verstehe leider nicht viel vom Segeln, aber auf dem Boot entspannen und irgendwohin segeln ist unbezahlbar.

      Löschen