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Schwarzwälder-Kirsch-Dessert

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Hallo ihr Lieben,

nach einer kreativen Pause melde ich mich zurück und habe zum Start ein geniales Rezept für ein Dessert dabei, das nicht nur grandios schmeckt, sondern auch garantiert gelingt. Ein bisschen Schwarzwaldluft für jedermann. Perfekt, wenn unerwartet Gäste zu Besuch kommen oder den Besuch bei der Schwiegermutter ;-)
Die beste Schwarzwälder-Kirschtorte backt übrigens meine Mutter. An einer Torte versuche ich mich daher lieber nicht. Dieses Dessert im Glas ist nicht so mächtig, wie ein Stück Torte, aber genauso lecker.


Einkaufsliste für 5-6 kleine Gläser à 140ml

250g Quark (Rahmstufe)
250ml Sahne
1 kleines Glas Sauerkirschen (360g)
40g Zartbitterschokolade
2 EL Zitronensaft
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Speisestärke
6 EL Zucker
2 EL Kirschwasser

Und so geht's

Die Kirschen über einem Sieb abgießen, dabei den Saft auffangen. Kirschsaft, 1 EL Zitronensaft und 1 EL Zucker in eine kleinen Topf geben und aufkochen. Die Speisestärke in einem Schälchen mit etwas kaltem Wasser glattrühren und den Kirschsaft damit binden.

Kirschen und Kirschwasser unterrühren und kalt werden lassen.

Quark, 1 EL Zitronensaft und 5 EL Zucker verrühren. Sahne mit einem Spritzer Zitronensaft und Vanillezucker steifschlagen. Die geschlagene Sahne vorsichtig unter der Quark heben.

Tipp: Falls die Sahnemasse zu flüssig sein sollte, könnt ihr sie kalt stellen, dadurch wird sie fester und lässt sich später schöner schichten.

Die Schokolade grob hacken. Kirschen, Quark und Schokoladenraspel abwechselnd in Gläser füllen und bis zum Verzehr kalt stellen.

Einen guten Appetit,
eure Johanna

Lecker weiche Schoko-Brownies

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Nach meiner ersten Lehrprobe vor zwei Wochen war ich, natürlich erst nachdem ich ausgiebig in 12-stündigen Nickerchen Schlaf nachgeholt habe, angestrengt auf der Suche nach einem einfachen Brownie-Rezept.

Scheinbar gehören Nüsse zu Brownies wie das Amen in der Kirche. Aber die hatte ich nicht da und für einen Ausflug zum Supermarkt war es zu spät. Die Zutaten für dieses Rezept finden sich aber ohnehin in den meisten Vorratsschränken, ihr könnt also auch abends um 9 sorglos mit dem Backen beginnen.

Das beste: Diese Brownies sind auch ohne Nüsse unglaublich saftig und schokoladig. Gleichzeitig reicht die Menge für eine ganze Mannschaftskaserne.


Einkaufsliste/ Plünderung der Vorräte

250g Butter
250g Zartbitterschokolade oder Kuvertüre
6 Eier
350g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200g Mehl
1 Prise Salz


Und so geht's

Den Backofen auf 180°C Ober-und-Unterhitze vorheizen. Ein großes Auflaufform (20x30cm) einfetten oder mit Backpapier auslegen.

Die Butter stückeln und die Schokolade grob hacken. Beides in einen Topf geben und bei niedriger Hitze schmelzen lassen.

Währenddessen die 6 Eier, Vanillezucker und Zucker schaumig schlagen. Um so länger ihr hier schaumig schlagt, desto saftiger und fluffiger werden später eure Brownies, also beweist ihr am besten 10 Minuten lang Geduld oder drückt beides eurem Freund in die Hand.

Die geschmolzene Schokoladenbutter abkühlen lassen oder den Vorgang im kalten Wasserbad etwas beschleunigen. Dann die Schokobutter unter die Eiermasse rühren. Anschließend Mehl und Salz zufügen und mit einem Schneebesen unterheben.

Nun wandert die ganze Masse in die Auflaufform, dabei den Teig gleichmäßig verteilen. Für 25-30 Minuten auf der mittleren Schiene ab in den Ofen.

Der Teig sollte innen noch etwas feucht sein. In der Form abkühlen lassen und in gleichgroße Stücke schneiden. Zum Schluss mit Puderzucker bestäuben.

Ich wünsche euch einen guten Appetit!
Eure Johanna

Karamelliger Double-Cheesecake

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Ein Kuchen geht durch die Welt, zumindest durch die deutsche Blogger-Welt. Es ist der Cover-Star, ihr ahnt es vielleicht, von der Lecker Bakery. Sicherlich bin ich nicht die Einzige, die sich das Heft schon allein wegen des Titelbildes gekauft hat. Das klingt gut, sieht gut aus und schmeckt auch fantastisch. Also alle Mann ran an die Rührschüsseln!


Was so unverschämt gut aussieht, ist leider auch nicht ganz einfach. Ohne das Praktikum bei Essen&Trinken hätte ich mich sicherlich nie an den Karamell rangetraut, nachdem ich für die liebe Anne allerdings zig Süßspeisen mit Karamell nachgekocht und -gebacken habe, bin ich die selbsterklärte Queen of Caramel, leider schützt dieser Titel nicht vor Rückschlägen. So ist mir das Karamell etwas zu flüssig geraten, vermutlich hätte ich es etwas länger abkühlen lassen, ehe ich es auf den Kuchen gegossen habe, genauso wie mit der Schokolade. Geduld ist nun mal nicht meine Stärke. Der Cheesecake bäckt übrigens in einem Wasserbad, interessante Geschichte, zum Glück mit Happy End. Mein Schatz hat das Ding übrigens aus dem Ofen geholt, da lag ich schon im Bett und habe geschlummert.


Einkaufsliste (für eine Springform mit 24 cm Durchmesser)

Für den Boden
90 g Butter
210 g Erdnusskekse (gibt es von Leibniz)

Für die Füllung
950 g Doppelrahmfrischkäse
200 g Zucker
35 g Speisestärke
3 Eier
50 g Backkakao
240 ml Schlagsahne

Für Karamell- und Schokoguss
30 g Butter
150 g Zucker
90 ml + 120 ml Schlagsahne
120 g Zartbitterschokolade (60%)
1 TL Kokosfett

Und so geht's

Für den Boden 90 g Butter schmelzen und die Kekse im Blitzhacker fein zerkleinern. Die gemahlenen Kekse dann mit der flüssigen Butter mischen. Den Boden einer Springform (24 cm) mit Backpapier auslegen und die Keksmasse darauf verteilen. Gleichmäßig zu einem glatten Boden andrücken. Alles für 30 Minuten kalt stellen.

Jetzt müssen wir die Form für das Wasserbad abdichten. Dazu zwei Bahnen Alufolie überkreuz auf die Arbeitsfläche legen. Die Springform mittig darauf stellen. Die Folie an deren Außenwand hochziehen und irgendwie so hinwurschteln und andrücken, dass die Form dicht ist. Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für die Käsecremes Frischkäse, Stärke und 200 g Zucker mit dem Schneebesen kurz verrühren. Die Eier einzeln zugeben und kurz unterrühren. 1/3 der Käsecreme abnehmen und mit Kakao verrühren. 240 g Sahne steif schlagen. 1/3 der Sahne und die Kakaocreme heben, in die Form geben und glatt streichen. Die restliche Sahne unter die übrige Käsecreme heben und auf der Kakaocreme gleichmäßig verteilen. Vorsichtig glatt streichen

Die Springform in eine ofenfeste Form oder die Fettspfanne des Ofens stellen. So viel heißes Wasser angießen, bis sie ca. 2,5 cm hoch im Wasser steht. Im heißen Ofen ca. 90 Minuten backen (im Rezept geben sie ca. 60 Minuten für eine kleinere Springform an, mein Kuchen war über den Daumen gepeilt 95 Minuten im Ofen). Wenn die Creme bei leichtem Rütteln kaum noch wackelt, den Ofen ausschalten und den Kuchen bei leicht geöffneter Tür im Ofen 30 Minuten ruhen lassen. Herausnehmen und den Kuchen in der Form abkühlen lassen. Über Nacht kalt stellen.


Für den Karamellguss 150 g Zucker in einem großen Topf goldgelb karamellisieren lassen. Ich mache das bei geringer bis mittlerer Hitze, sonst ist mir das zu heikel und flüssiger Zucker ist unvorstellbar heiß, so ca. 140 °C. Den Zucker erst rühren, wenn er an einer Stelle zu schmelzen beginnt. Sobald der Zucker karamellisiert ist, den Topf vom Herd ziehen, erst Butter und dann die Sahne unterrühren. Den Topf wieder auf die Platte ziehen und für etwa 2 Minuten köcheln lassen, bis ein dickflüssiger Karamell entsteht. Karamell etwas abkühlen lassen und auf dem Kuchen mit einer Palette verstreichen. Kuchen ca. 30 Minuten kalt stellen.


Für den Schokoguss 120 g Sahne in einem Topf vorsichtig erhitzen und vom Herd nehmen. 120 g Zartbitterschokolade grob hacken. Mit Kokosfett in der Sahne unter Rühren schmelzen und etwas abkühlen lassen. Gleichmäßig auf dem Karamellguss verstreichen und nochmal für ca. 30 Minuten kalt stellen, bis der Guss trocken ist.

Einen guten Appetit,
eure Johanna


Schokoladen-Cranberry-Brownies mit Karamellsauce

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Das Rezept für diese unglaublich saftigen Brownies mit Karamellsauce stammt aus dem Essen&Trinken 12/2013, seit dem stand es auf meiner To-do-Liste fürs Backen. Dafür hatte ich auch schon vor ein paar Wochen extra Milchmädchen Kondensmilch gekauft, weil ich schon so lange diese easy-peasy-Karamellsauce machen wollte. Bei Einkauf mal wieder nicht genau aufs Etikett geschaut, dachte ich mir gestern, Kondensmilch ohne Zucker, damit wird das natürlich nichts. Statt den karamellisierten Zucker mit Sahne aufzugießen, habe ich dann zur Kondensmilch gegriffen, musste ja schließlich weg. Die Brownies sind unglaublich saftig, Cranberries und Schokolade sind eine unschlagbare Kombination für mich. Kennt ihr das Schoko-Cranberry-Müsli aus dem Supermarkt?


Einkaufsliste

für die Brownies:
100 g Pecannüsse
100 g Zartbitterschokolade (70%)
200 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
300 g brauner Zucker
50 g Cranberries
180 g Butter
3 Eier (Gr. M)

für die Karamellsauce:
100 g feiner Zucker
150 ml ungezuckerte Kondensmilch
1 gestr. TL Fleur de Sel

Und so geht's

Für die Brownies Pecannüsse, Cranberries und Schokolade grob hacken. Butter bei geringer Hitze im Topf schmelzen lassen, etwas abkühlen lassen. Zucker und Butter mit den Rührhaken des Handrührgeräts 5 Minuten cremig rühren. Nach und nach die Eier dazu geben und die Masse in weiteren 3 Minuten schaumig schlagen. 

Mehl, Backpulver, Kakao und Salz zu der Ei-Zucker-Masse geben, und nur kurz unterrühren. Mit einem Spatel die Schokoladen-Cranberry-Mischung unterheben.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form (23x23 cm, ich habe meinen Springfrom mit 24 cm Duchmesser verwendet) geben. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober- und Unterhitze ca. 35 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und dann in ca. 16 Stücke schneiden.

Für die Karamellsauce den Zucker in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Wenn der Topf oder die Platte nicht gleichmäßig erhitz, erst rühren wenn der Zucker am Rand schon deutlich geschmolzen ist. Ansonsten nicht rühren und goldgelb karamellisieren lassen, ev. den Topf schwenken. Mit Kondensmilch ablöschen und so lange bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis sich der Zucker wieder gelöst hat. Mit Fleur de Sel abschmecken und in ein Glas oder eine Flasche mit 200 ml Fassungsvermögen füllen.

Einen guten Appetit,
eure Johanna

Weiße Schokoladentarte mit Himbeeren

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Zur Silvesterparty wurde ich gebeten, den Nachtisch mitzubringen. Über so etwas freue ich mich immer sehr und ich grüble über Rezepten und Ideen. Das ist immer die perfekte Gelegenheit etwas Neues auszuprobieren. Natürlich habe ich die Pläne dreimal umgeworfen, letzten Endes hat die weiße Schokoladentarte das Rennen gemacht. Ein unkomplizierter und überraschender Nachttisch, von dem sicherlich kein Bissen übrig geblieben wäre, hätten wir davor nicht so kräftig beim Raclette zugeschlagen.



Einkaufsliste (die Menge reicht für eine Tarteform mit 30 cm Durchmesser)

125 g Butter (kalt und in Stücken)
100 g Puderzucker
1 Prise Salz
250 g Mehl
6 Eigelb
4 EL kaltes Wasser
300 g weiße Schokolade
500 ml Sahne
200 g Himbeeren

Und so geht's

Der Boden besteht aus einem Mürbteig, dafür in einer Schüssel Mehl, Puderzucker, Salz, 2 Eigelb und die kalten Butterwürfel mit den Knethaken des Handrührgeräts oder gleich von Hand zu einer bröseligen Masse verkneten. Dann 4 EL kaltes Wasser dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt mindestens 1 Stunde kühl stellen.

Den Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Den Teig 5 mm dick ausrollen, die Tarteform einfetten  und mit dem Teig auslegen. Dabei einen ca 3-4 cm hohen Rand stehen lassen. Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen und 15 Minuten goldgelb backen, herausnehmen und in der Form etwas abkühlen lassen.

Den Ofen auf 140 °C (Umluft 120 °C) herunterschalten. Für die Füllung die weiße Schokolade grob hacken. Sahne und Schokolade in einem Topf bei mittlerer Hitze langsam erwärmen bis die Schokolade geschmolzen ist. Das restliche Eigelb verrühren und die Schokoladensahne langsam darunterrühren. Die Masse auf den Tarteboden gießen und 40-45 Minuten backen.

Die Tarte aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen. Die Masse ist noch ziemlich wabbelig, sie wird fest, wenn die Tarte abkühlt. Dafür die Tarte für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen, sodass sie komplett auskühlt. Die Himbeeren verlesen und vor dem Servieren auf der Tarte verteilen.

Einen guten Appetit,
eure Johanna


Das Rezept für die Tarte stammt aus kaffee lust von NGV.