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Blitzschnelle Feierabendküche: Gnocchi mit Salbei

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Hallo ihr Lieben,

es wird mal wieder Zeit für ein Rezept aus der Kategorie "superschnell" und da habe ich genau das richtige für Dich. An vielen Abenden hast Du einfach keine Lust lange in der Küche zu stehen? Dann lautet mein Geheimrezept: Gnocchi-Pfanne. Denn mit einer Gnocchi-Pfanne schlägst du jede Eieruhr!

Gnocchi sind je nach Herkunft daumengroße Kartoffel- oder Grießklöschen, die selbstgemacht eines der leckersten und fluffigsten Dinge unter dem Himmel sind. Ich finde aber, das auch die gekauften inzwischen einiges her machen, wenn sie richtig zubereitet werden.

Natürlich solltest Du unbedingt mal selbstgemachte Gnocchi ausprobieren, ein tolles Rezept für Kräutergnocchi findest du hier. Aber auch die Gnocchi aus der Kühlabteilung Deines Supermarktes schmecken gut und sind tolle Alternativen.

Hast Du eigentlich schon mal gebratenen Salbei probiert? Knusprig gebratener Salbei harmoniert wunderbar mit weichen Gnocchi und rundet das schnelle Feierabendrezept ab. Falls Du nicht ganz so puristisch sein möchtest, kannst Du noch  ein paar getrocknete Tomaten dazugeben. Das Ergebnis ist himmlisch lecker und braucht maximal 10 Minuten. Das glaubst Du nicht? Dann probier' es doch einfach mal aus!


Einkaufsliste für 2 Personen

500g frische Gnocchi aus dem Supermarkt
2 Zweige Salbei
4 getrocknete Tomaten
1 EL Butter + 1 EL Olivenöl
Parmesan
Salz und Pfeffer

Und so geht's

Butter und Olivenöl in der Pfanne zerlassen. Den Salbei abwaschen, trockenschütteln und die einzelnen Blätter abzupfen. Den Salbei in das heiße Fett geben und rundherum knusprig braten. Zum Abtropfen auf ein Küchenpapier legen.

Die Gnocchi im restlichen Fett bei kleiner Hitze rundherum golden anbraten.

Tipp: Wenn Du einen Deckel auf die Pfanne legst, werden die Gnocchi schön fluffig und schneller weich.

Zum Schluss die getrockneten Tomaten zugeben und mit den Gnocchi mischen. Salbeiblätter wieder in die Pfanne geben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und schon ist Dein blitzschnelles Abendessen fertig! Wer möchte, hobelt noch etwas Parmesan über seinen Teller.



Einen guten Appetit,

eure Johanna

Malfatti mit Salbeibutter

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Eigentlich haben die Malfatti ihren Namen nicht verdient, der bedeutet auf Deutsch nämlich so viel wie die "schlecht gemacht". Den Namen haben sie wohl daher, dass sie im Vergleich zu Gnocchi nicht besonders hübsch geformt werden.

Die Teigmasse wird einfach zu mehreren Rollen geformt, in Scheiben geschnitten, noch ein bisschen die Enden zusammendrücken und schon sind sie fertig geformt.

Da draußen nun endlich wieder alles knospt und sprießt gibt es dazu einfach ein wenig Butter mit Salbei. Echtes Soulfood! Ich liebe solche puristischen Gerichte.



Einkaufsliste für 2 Personen

250 g Blattspinat
2 Eier
1 Eigelb
120 g Ricotta
125 g Mehl
1 kleine Zwiebel
30 g Parmesan
50 g Butter
1/2 Bd. Salbei
Muskatnuss, Salz und Pfeffer


Und so geht's

Für die Malfatti den Spinat verlesen und waschen. Die Zwiebel feinhacken. Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Den tropfnassen Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Den Spinat in einem Sieb abtropfen lassen.

Eier, Eigelb, Ricotta und 30 g geriebenen Parmesan in einer Schüssel mit dem Holzlöffel glatt rühren. Den Spinat ausdrücken und fein hacken. Spinat zur Eiermischung geben und unterrühren.

Nun nach und nach das Mehl zugeben und alles zügig unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und etwas geriebener Muskatnuss würzen.

Die Masse auf eine gut gemehlte Arbeitsfläche geben und in zwei Teile teilen. Die Hälften zu Rollen von ca. 3 cm Durchmesser formen. Lasst euch nicht davon irritieren, dass es ordentlich klebrig ist. Von den Rollen jeweils ein etwa 2 cm breites Stück abschneiden, die Enden etwas zusammendrücken und so weiter.

In einem Topf ausreichend Wasser aufkochen und salzen. Die Malfatti darin portionsweise gar ziehen lassen, das Wasser sollte nicht kochen. Wenn die an die Oberfläche huschen mit einer Schaumkelle herausheben und auf ein Geschirrtuch geben.

In einer Pfanne 50 g Butter schmelzen. Die Salbeiblätter von den Stielen zupfen und in der Butter ausbacken. Die Malfatti dazugeben und kurz in der Butter schwenken.

Zum Servieren die Malfatti mit der Salbeibutter auf Tellern anrichten, mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer und Parmesan bestreuen, fertig.

Einen guten Appetit,
eure Johanna


Kräutergnocchi mit Walnüssen

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Draußen peitscht gerade ein Herbststurm schwere Regentropfen gegen die Fensterscheibe, die Sonne versteckt sich seit Tagen hinter dickem Nebel und bald kommt der erste Schnee. So richtiges Schmuddelwetter, gerne würde ich jetzt in sechs monatigen Winterschlaf fallen. Ich bekomme Lust auf etwas Mampfiges, das mir im Bauch so ein wohlig warmes, sattes und rundum zufriedenes Gefühl macht. In etwa so, wie sich das Abendessen nach einem Tag im Schnee anfühlt, wenn man sich durchgefroren und müde auf die Couch plumpsen lässt. 

Seit ein paar Tagen brüte ich daher über einer Idee für lecker luftige Gnocchi. Ich habe gestern schon den Teig dafür gemacht und sie gekocht, sodass ich die kleinen Kissen heute nur noch mit Butter und Walnüssen in die Pfanne schmeißen und ein bisschen brutzeln musste. Es gibt Sachen, die esse ich am liebsten pur. So wie frisches, selbstgebackenes Brot, reife Erdbeeren auch, und eben Gnocchi, wenn sie so luftig lecker wie diese sind. Da braucht es nur noch ein wenig Butter, wie im Falle des Brotes, als Geschmacksträger ;-)


Gnocchi alla Salvia

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Meine selbstgemachten Gnocchi mit Salbei und Schafskäse


Oft weiß ich nicht, was ich mit den ganzen Kartoffeln machen soll, die in einem Sack so drinstecken. Eine gute Möglichkeit ist es dann immer, den ganzen Rest zu kochen und dann weiterzuverarbeiten, zum Beispiel zu Gnocchi.
Dafür brauche ich auf ein Kilo Kartoffeln 200 Gramm Mehl, da ich nicht im Besitz einer Waage bin, und die Mehlmenge je nach Kartoffelsorte variieren kann, mache ich das Pi mal Daumen ;-)

Zuerst koche ich die Kartoffeln gar, dann sollten sie noch warm geschält und mit dem Kartoffelstampfer oder einer Spätzlepresse zerdrückt werden. Anschließend wird das Mehl dazugegeben, etwas Salz und geriebene Muskatnuss. Ich verknete alles miteinander, bis ein homogener Teig entsteht, der noch etwas klebt. Nun rolle ich den Teig zu einer etwa daumendicken Rolle und trenne davon beispielsweise mit einer Gabel einzelne Gnocchi ab. Diese verteile ich auf einer bemehlten Arbeitsfläche.
In einem großen Topf bringe ich ausreichend Salzwasser zum kochen und gebe nach und nach die Gnocchi hinzu. Vorsicht, nicht zu viele auf einmal, sonst werden sie schleimig. Sobald sie an die Oberfläche steigen, fische ich sie mit einer Schaumkelle aus dem Wasser und lege sie zum "Trocknen" auf ein sauberes Handtuch. Sobald sie angetrocknet sind, kann man sie gut mehrere Tage in einer Tupperbox im Kühlschrank aufbewahren.

Ich brate die fertigen Gnocchi am liebsten in Butter an, kurz vor Schluss streue ich Salbei darüber und erst bevor ich sie aus der Pfanne nehme krümel ich den Schafskäse dazu.
Zum servieren noch kurz Pfeffern, ich finde, Salz braucht man nicht mehr, da der Schafskäse sehr würzig ist.