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Kunterbunter Caprese-Salat

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Hallo ihr Lieben,

als ich das erste Mal gelbe und grüne Tomaten im Supermarkt in Italien gesehen habe, musste ich ziemlich stutzen. Wieso werden hier unreife Tomaten verkauft, fragte ich mich - dabei im Hinterkopf ein Bild von kistenweise roten reifen Tomaten aufgenommen in den 50er Jahren in Italien - italienische Esskultur schien nicht mehr das zu sein, was sie mal war.

Naiv wie ich war, wunderte ich mich noch über die italienischen Hausfrauen, die sich die Tüten mit gelben und grünen Tomaten vollstopften. Ein paar Jahre später, sah ich ähnliche Tomaten auf dem Wochenmarkt. Eine ältere Frau wünschte frische Tomaten und fügte hinzu, dass sie aber bitte nicht diese unreifen Dinger haben wolle, schon roten sollten sie sein.

Mit gespitzten Ohren, hörte ich den Bauern lachen, nein, die seien nicht unreif, die g'höret so! Offensichtlich gibt es wie bei Paprika auch bei Tomaten rote, gelbe und grüne Sorten. Lachend zeigte der Bauer noch auf die verbeulten Ochsenherztomaten und ein paar Tomaten, die fast schwarz waren. G'höret au so!

Inzwischen gibt es auf dem Münstermarkt auch lilafarbene und gelbe Möhren, Tomaten in sämtlichen Farben und Formen, und anderes außergewöhnliches Gemüse, das ebenfalls so g'hört. Ich habe also meinen Mut zusammengenommen, als Foodbloggerin muss man sich hin und wieder mal was trauen und eine bunte Mischung kleiner Tomaten eingekauft.

Im Sommer, gerade bei den Temperaturen der letzten Woche, schmecken mir Tomaten besonders gut, am liebsten als Caprese mit Büffelmozzarella. Wusstest du eigentlich, dass Tomaten Enzyme enthalten, die den Körper dabei unterstützen sich vor UV-Strahlung zu schützen? Ja ja, ich auch nicht.

Herausgekommen ist ein kunterbunter Caprese-Salat. Sieht er nicht wunderbar aus? Mir gefällt er so bunt und durcheinander besonders gut. Die kleinen gelben Tomaten waren übrigens mit Abstand die süßesten, die ich je gegessen habe. Das hätte ich wirklich nicht gedacht!


Einkaufsliste

500 g bunte kleine Tomaten
1 St. Büffelmozzarella
2 EL Olivenöl
2-3 Stängel frisches Basilikum
Salz u. Pfeffer

Und so geht's

Die Tomaten waschen und trockentupfen. Je nach Größe vierteln oder halbieren und in eine Schale geben. Büffelmozzarella aus der Packung holen und in kleine Streifen/Stücke rupfen. Gerupft ist viel schöner als geschnitten, Büffelmozzarella ist außerdem viel weicher als Mozzarella aus Kuhmilch und lässt sich daher wunderbar in dünnen Schichten abziehen.

2 EL Olivenöl zu den Tomaten geben. Basilikumblätter abzupfen und in Steifen schneiden. Salzen und Pfeffern, anschließend vorsichtig mischen.

Einen guten Appetit,
eure Johanna

So schmeckt auch im Winter die Pasta nach Sommer: Winterspinat mit getrockneten Tomaten

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Hallo ihr Lieben,

ihr wollt auch im Winter nicht auf die leckeren Aromen des Sommers verzichten? Dann habe ich heute einen kleinen Tipp für euch, wie ihr gerade auf das tolle Aroma sonnengereifter Tomaten auch im Winter nicht verzichten müsst.
Mal ehrlich, Gewächshaustomaten aus dem Supermarkt sind keine angemessene Alternative. Warum sollte ich im Winter etwas essen wollen, was mir auch im Sommer nicht schmeckt?

Im Grunde finde ich es ja großartig, dass viele Lebensmittel das ganze Jahr über verfügbar sind. Gerade für Sommeraromenliebhaber wie mich, ist der Winter aber eine lange Zeit des Frusts, in der ich versuche mir deutschen Kohl mithilfe asiatischer Kochbücher schmackhaft zu machen.

Vermutlich liegt es an dieser Sommersehnsucht, dass ich auf dem Markt immer beim italienischen Olivenhändler hängen bleibe. Da lachen mich dann sonnengereifte Zitronen, sündhaftteure Cocktailtomaten aus Sizilien und eingelegte Oliven, Schafskäse und Tomaten an.

Verglichen mit der frischen Importware sind die eingelegten Tomaten ein Schnäppchen und dienen meistens dazu Saucen zu verfeinern. Dabei sind sie auch solo absolut überzeugend. Gepaart mit frischem Winterspinat und Pesto lacht mich das satte Farbenspektrum des Sommers an.



Einkaufsliste für 2 Personen
1 handvoll eingelegte Tomaten (nicht aus dem Supermarkt, ca. 8 Stück)
100 g frischer Spinat
1 EL Pesto
300 g Pasta
Salz
frischer Pfeffer
geriebener Parmesan

Und so geht's

Die Pasta in reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen. In der Zwischenzeit den Spinat putzen und die eingelegten Tomaten klein schneiden.

Spinat und Tomaten in ein Nudelsieb geben, die Pasta durch das Sieb abgießen. Durch das heiße Nudelwasser wird der Spinat gar und die Tomaten quellen leicht auf.

Pasta, Spinat und Tomaten mit etwas Pesto mischen und auf die Teller verteilen. Zum Servieren mit frischem Pfeffer und Parmesan anrichten.

Ich wünsche euch einen guten Appetit!

Wie holt ihr euch im Winter den Sommer auf den Teller? Ich bin gespannt!

Pasta des Monats: Schnelle Linguine mit Pesto und karamellisierten Kirschtomaten

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Hallo ihr Lieben,
heute stelle ich euch die all-time-favorite-Pasta meines Freundes vor - einen Zusammenhang zwischen dem Schwierigkeitsgrad des Rezepts und der Vorliebe meines Freundes lässt sich bei dieser Wahl nicht leugnen. Schon letzte Woche habe ich eine Unmenge an Basilikum zu Pesto verarbeitet und in Einweckgläser gefüllt. Ich weiß ja, angeblich hält sich frisches Pesto nicht so lang, aber ich kann euch verraten, bei mir steht locker zwei bis drei Wochen im Kühlschrank. Ich finde das klasse, weil Pesto kann man auf so viele Arten kombinieren und es geht abends wirklich schnell. Wir kommen oft erst sehr spät vom Sport nachhause, ich begnüge mich dann gerne mit Quark und Obst, aber Mario ist ein schlimmerer Pastajunkie als ich. Unser Liebling für Abende an denen es blitzschnell gehen muss: ein paar Kirschtomaten mit Öl und Zucker in die Pfanne, etwas Mozzarella di bufala zupfen, tropfnasse Pasta und ein guter EL Pesto.


Einkaufsliste

Für das Pesto:
75 g Basilikum
2 Knoblauchzehen
2 El geröstete Pinienkerne oder Walnusskerne (1:1 ist mein Favorit)
200 ml Olivenöl
1/2 TL Salz
2 EL geriebener Parmesan

außerdem:
Büffelmozzarella
250 g Kirschtomaten
1 TL Zucker

Und so geht's

Die Zutaten für das Pesto in ein hohes Gefäß geben, den Zauberstab ansetzen und solange pürieren, bis das Pesto schön cremig ist. Das Pesto zum Aufbewahren in ein Einweckglas füllen, gut verschließen und in den Kühlschrank stellen.

Die Kirschtomaten waschen und halbieren. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, Zucker und Kirschtomaten zugeben und bei milder Hitze leicht karamellisieren. Mozzarella in Stückchen zupfen und beiseitestellen. In der Zwischzeit die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen. Abgießen und dabei etwas Nudelwasser auffangen.

Nudelwasser und Pesto in einer großen Schale vermengen, die Pasta dazugeben und gut durchmischen. Zum Servieren die karamellisierten Tomaten dazugeben und mit abgezupfter Mozzarella anrichten.

Einen guten Appetit,
eure Johanna

Pasta des Monats: Mit Pfifferlingen und Garnelen

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Hätte mir jemand vor Beginn des Refs gesagt, dass es da zwischen Pfingsten und den Sommerferien eine wirklich entspannte Phase gibt, vermutlich hätte ich deutlich weniger Panik davor geschoben. Momentan ist also ganz-tief-Luft-holen vor Beginn des eigenständigen Unterrichts angesagt. Es trifft sich mal wieder hervorragend gut, dass wir ausgerechnet jetzt eine größere Wohnung gefunden haben, sodass ich Zeit in die Planung einer neuen Küche investieren kann. Hat da schon jemand Erfahrung gesammelt? Könnt ihr IKEA-Küchen weiterempfehlen, oder sollte ich, schließlich wird das die Küche für die nächsten mindestens 15 Jahre sein, lieber etwas mehr investieren und in ein Küchenstudio gehen? Ich kann es kaum erwarten. Derzeit ist unsere Küche für jemanden der täglich kocht echt winzig, aber traumhaft schön, weil sie unter ein Dachfenster gebaut ist, der Blick ist traumhaft. Trotzdem freue ich mich schon auf mehr Platz. Ach und ich hätte ja so gerne ein Gaskochfeld. Mal sehen, was es am Ende wird und wie die Küche aussehen wird, noch ist alles offen...
Vor ein paar Monaten habe ich mich im Fitness angemeldet, seitdem bin ich echt angefixt und achte wieder etwas stärker auf meine Ernährung. Weniger Süßigkeiten, dafür mehr Eiweiß und nach Möglichkeit Vollkorn. Deswegen habe ich mich heute an etwas rangetraut, was für mich bislang ein No-Go, noch dazu mit jeder Menge Vorurteile behaftet, war: Vollkorn-Pasta. Dazu gab es Garnelen, Tomaten, Paprika und Pfifferlinge, alles ziemlich lecker. Aber an die Konsistenz dieser Vollkorn-Pasta muss ich mich noch gewöhnen. Es schmeckt nicht unbedingt schlechter, nur anders und etwas kerniger. Auf jeden Fall nicht so schlimm wie erwartet, sie sind al dente und nicht außen schleimig und innen hart -  so hatte ich das nämlich in Erinnerung.



Einkaufsliste für 2 Hungrige

250 g Pasta (ich habe Penne rigate genommen, natürlich integrali)
200 g Pfifferlinge
2 rote Spitzpaprika
200 g Cocktailtomaten
2 Stiele Origano
6 Kapernäpfel
12 Garnelen (bereits geschält und gekocht)

Die Pfifferlinge ordentlich putzen, ich habe endlich mal den Trick mit dem Mehlwasser probiert, tip top! Nur muss man sie danach zügig in die Pfanne geben und braten, sonst droht Matschgefahr. Paprika längs halbieren, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Tomaten absüülen und halbieren.

In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Garnelen darin kurz scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen, Pfanne mit Küchenpapier auswischen und stark erhitzen. Pfifferlinge in etwas Öl darin scharf anbraten, auf einen Teller geben und beiseitestellen.

Erneut etwas Öl in der Pfanne erhitzen. Paprika zugeben und ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze weich dünsten. Die Tomaten  zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und 5 Minuten einkochen lassen. Origanoblättchen abzupfen und fein hacken.

In der Zwischenzeit die Pasta in reichlich Salzwasser al dente garen. Pilze, Garnelen und Kräuter zur Sauce geben, die Pasta abgießen und mit etwas Nudelwasser unter das Gemüse mischen. Kapernäpfel zugeben und servieren.

Einen guten Appetit,
eure Johanna

P.S. Die Idee zu diesem Rezept stammt aus Essen&Trinken 6/2014, hier wird es als Nudelsalat serviert.

Simpel und lecker: Sommergemüse-Quiche

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Dieses Gericht hat schon eine kleine Tradition in meiner Küche. Ich habe es schon so wahnsinnig oft gemacht und entweder hatte ich keine Kamera zur Hand, oder es war bereits zu dunkel oder, oder, oder. Umso mehr freue ich mich, dass ich es nun endlich geschafft habe, mein halber Freundeskreis hat hier schon probegegessen und bisher kamen keine Klagen. 
Diese Quiche ist ein Alleskönner und keineswegs auf meine Gemüseauswahl begrenzt, hier dürft ihr also richtig kreativ werden! Tomaten und Zucchini sind mein Lieblingsgemüse und bei uns auf dem Wochenmarkt gibt es tatsächlich schon Cocktailtomate vom Bauern, die grandios schmecken! Die wachsen zwar noch unter der Folie, das Aroma ist trotzdem schon da, ich mag mir kaum ausmalen, wie die erst schmecken, wenn sie im Juli und August so richtig Sonne tanken, mmmh.
Jetzt interessiert mich natürlich, was euer Lieblingsgemüse ist und womit ihr eure Sommegemüse-Quiche backen würdet. Bei dieser Formulierung komme ich jetzt etwas ins Stolpern, die Germanistin in mir verlangt hier die altertümliche Form "büket", kennt das außer mir überhaupt noch jemand? Zumindest mein Papa! Moderner wäre wohl "backtet". Und je länger ich darüber nachdenke, je unsicherer werde ich. Das kann ja heiter werden, wenn ich nächstes Schuljahr Aufsätze korrigiere.




Einkaufsliste für eine Tarteform (26 cm Durchmesser)

Für den Teig
100 g Mehl (550er)
150 g Dinkelvollkornmehl
100 g Butter
ca. 6 EL kaltes Wasser
1 Prise Salz
jeweils 1/2 TL Kreukümmel und Koriandersaat

Für die Füllung
2 mittelgroße Zucchini
150 g Cocktailtomaten
8 grüne Oliven
4 eingelegte getrocknete Tomaten
2 Eier
100 g Bergkäse
1/8 l Milch
Pfeffer und Salz
frischer Thymian 


Und so geht's

Für den Teig das Mehl in eine Rührschüssel geben. Ich variiere sehr häufig die Zusammensetzung des Teiges, sehr gut schmeckt mir auch Hafermehl, oder ich verwende Vollkornmehl, statt 550er Mehl. Umso höher der Vollkornanteil, desto eher braucht man mehr als 6 EL Wasser. 

Kreuzkümmel und Koriandersaat in einem Mörser fein zerstoßen und mit einer Prise Salz zum Mehl geben. Die Butter in einem Topf oder der Mirkowelle schmelzen, zum Mehl geben und alles grob miteinander vermengen. Nun ca. 6 EL kaltes Wasser dazugeben und den Teig am besten von Hand so lange kneten, bis sich er glatt und geschmeidig ist. 

Der Teig kommt nun für 30 Minuten in Folie gewickelt in den Kühlschrank, damit er sich leichter verarbeiten lässt. Wer es eiliger hat, gibt ihn direkt in die Form, habe ich auch schon ausprobiert. 

Für die Füllung die Zucchini waschen und grob würfeln. Die Tomaten ebenfalls abspülen und je nach Größe als Ganzes verwenden oder halbieren. Die getrockneten Tomaten fein würfeln.

Für die Eimasse die Eier in einem Behälter mit 1/8 l Milch verquirlen. Den Käse reiben und die Hälfte davon unter die Eimischung geben und gut unterrühren. Die Quiche schmeckt besonders gut, wenn man an die Eimasse noch frischen Thymian gibt, einfach von 4 Stängeln die Blättchen abzupfen. 

Den Teig ausrollen und die Form damit auslegen, mit einer Gabel einstechen. Die Quiche ohne Füllung 10 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober- und Unterhitze blindbacken. Dann das Gemüse auf den vorgebackenen Teig geben, die Eimischung darüber gießen und den restlichen Käse für eine schöne Kruste darauf verteilen.

Alles für weitere 15- 20 Minuten backen, bis die Eimasse stockt und die Quiche goldgelb gebacken ist. Aus dem Ofen holen und noch 10 Minuten ruhen lassen, damit die Masse fest wird.

Ich wünsche euch einen guten Appetit,
eure Johanna

P.S. Mein Ofen ist wirklich nicht besonders potent, als ich dieselbe Quiche im Ofen einer Freundin gebacken habe, war sie nach 20 Minuten insgesamt schon fix und fertig. Also schaut nach, wenn es schön duftet ;-)


Veganes Chili sin Carne

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Dieses Chili stammt noch aus der Zeit vor dem Bloggen. Damals hatte ich ja gar keine Ahnung, wieviele Foodblogs es gibt, geschweige denn, dass ich wusste, was das genau ist. Es zählt zu den ersten Rezepten, die ich im Internet gesucht habe. Ehrlich, ich war total grün hinter den Ohren, bis dahin habe ich das Internet eigentlich nur für facebook und amazon verwendet. Am Wochenende, als ich mit den dicken Hamsterbacken nach meiner Weisheitszahn-OP auf der Couch rumlümmelte, war ich wieder total erstaunt, was es da für wundervolle Blogs gibt. Den Pausbacken ist es auch geschuldet, dass ich nach 4 Tagen Suppe etwas essen wollte, dass nur halbflüssig ist. Zum Glück neige ich dazu, mir immer Lesezeichen zu setzen, sobald ich etwas toll finde, da war dieses Chili von white on rice couple schnell wiedergefunden. Ich habe dann noch alles reingewurschtelt, was ich noch so übrig hatte, der Montag ist ja ein traditioneller Restetag, da habe ich teilweise sehr schaurige Kindheitserinnerungen dran. Mein veganes Chili ist alles andere als schaurig, schmeckt pur, mit Reis oder Brot!



Einkaufsliste

2 Spitzpaprikas
1 kleines Stück Lauch
2 Zwiebeln
1 Dose rote Bohnen
1/2 Dose stückige Tomaten
2 Stangen Staudensellerie
1 kleines Stück Knollensellerie
1 Karotte
2 Zehen Knoblauch
Sojasauce
Zucker, Salz
4 kleine scharfe Chilis
1 Glas Gemüsebrühe
1/2 Bd frische Petersilie
Chilipulver (scharf)

Und so geht's

Die Spitzpaprika wird geröstet, so schält sie sich praktisch von selbst. Schöner Nebeneffekt: sie bekommt auch gleich ordentlich Geschmack. Hierfür den Backofengrill auf 300 °C vorheizen. Die Spitzpaprika auf ein Backblech legen, am besten mit etwas Alufolie darunter, sonst wird das Blech total dreckig und das geht echt schwer wieder weg. Die Spitzpaprika rundherum mit etwas Olivenöl bestreichen und dann auf der obersten Stufe unter dem Grill ca.10 Minuten rösten, dabei einmal wenden. Die Haut sollte ordentlich Blasen werfen und schwarz werden. Aus dem Ofen nehmen, kurz in einen Gefrierbeutel geben und verschließen. Durch den Dampf lässt sich die Schale anschließend kinderleicht lösen. Strunk und Kerne entfernen und die Paprika fein würfeln.



Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln. Das restliche Gemüse putzen, Karotten und Knollensellerie schälen und würfeln. Die Blätter von der Staudensellerie entfernen, entfädeln und quer in schmale Streifen schneiden. Lauch der Länge nach halbieren, gründlich putzen, damit es später nicht knirscht und ebenfalls in feine Streifen schneiden. Chilis waschen, den Strunk entfernen und mit der flachen Seite des Messers andrücken.

2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln darin glasig dünsten. Knoblauch, Karotten und Knollensellerie dazu geben und ca. 5 Minuten mitdünsten. Chili, Staudensellerie, Lauch und Paprika dazugeben und für weitere 5 Minuten dünsten.

Die roten Bohnen durch ein Sieb abgießen und abspülen. Zusammen mit den gestückelten Tomaten und der Brühe zum restlichen Gemüse in die Pfanne geben. Gemüsebrühe und 3-4 EL Sojasauce dazugeben. Offen bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, einer Prise Zucker und Chilipulver abschmecken.

Zum Servieren Petersilie grob schneiden und auf das Chili streuen. Dazu passt Basmatireis oder Brot. Auch pur ist es köstlich!

Einen guten Appetit,
eure Johanna


Tomaten-Quiche mit Schwarzwälder Schinken

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Letzte Woche hatte meine Oma Geburtstag und zum Anstoßen habe ich diese Quiche gebacken, denn mit dem Sekt ist das ja so: Kaum dass man ein Gläschen getrunken hat, kommt der Appetit und den stille ich am liebsten mit etwas Herzhaftem aus Frankreich, das ist schließlich très chic. Der Schwarzwälder Schinken kommt auf den Boden, unter den Belag, schön deutsch und bodenständig. Falls ich jemals einen Beitrag zu einem deutsch-französischen Buffet leisten muss, ich weiß jetzt, was ich mitbringe!



Omelette auf Italienisch: Mit Parmaschinken, Mozzarella und Salbei

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Im Laufe des letzten Jahres habe ich mich nach und nach zu einem kleinen Eier-Esser gewandelt, was auch an so leckeren und schmackhaften Rezepten wie diesem hier aus der aktuellen Ausgabe von Essen&Trinken liegt. Wahrscheinlich kommt hier meine italienische Ader durch, dass ich normale Spiegeleier eher nicht so liebe, aber für ein Omelette mit Mozzarella und Parmaschinken gleich Feuer und Flamme bin. 


Spaghetti à la Sophia Loren

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Der Clou dieses Rezepts der cucina rapida ist die Sardellenbutter die zum Schluss zu den Nudeln kommt. An die Tomatensauce kommen eigentlich keine Gewürze, durch die reifen Tomaten wird sie praktisch von selbst sehr aromatisch.

Irgendwie sind genaue Rezeptvorgaben nicht so mein Ding und so kam auch hier wieder etwas Eigenes bei raus. Ich hatte noch Thymian und Rucola übrig und habe damit das Rezept etwas verfeinert. Schmeckt sicherlich auch toll mit glatter Petersilie!

Vorbereitet werden muss nur die Sardellenbutter, die sich aber auch gut im Kühlschrank aufbewahren lässt. Das schmeckt so lecker, da lohnt es sich einen kleinen Vorrat immer parat zu haben...


Ochsenherztomaten sind besonders aromatisch!





Einkaufsliste für 2 Personen

  • 5 mittelgroße Ochsenherztomaten
  • 100 g Butter
  • 8 Sardellenfilets in Olivenöl
  • 1 TL Zitronensaft
  • Spaghetti nach Appetit und Hunger
  • ½ Bd. Rucola
  • Salz und Pfeffer

Und so geht's

Die Sardellenbutter muss vorbereitet werden, das dauert aber keine 5 Minuten. Einfach die zimmerwarme Butter mit 1 TL Zitronensaft und 8 kleingehackten Sardellenfilets vermengen und zu einer Kugel formen. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, häuten und in grobe Stücke hacken. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Tomaten zugeben und ca. 30 Min köcheln lassen. Wer möchte gibt zum Kochen noch 2-3 Stiele Thymian hinzu, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Inzwischen die Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen, abgießen und mit der Tomatensauce und dem Rucola vermengen. Zum Schluss kommt die Sardellenbutter dazu, einfach untermischen.







Schnelles Tomaten-Pesto

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Definitiv etwas für hungrige Feinschmecker, wenn es schnell gehen muss. Gerade wenn es so heiß ist, wie dieser Tage, liebe ich eher spartanische Gerichte. Ich glaube, es ist irgendwann mal aus der Not heraus entstanden, weil die Schnecken dem Basilikum schwer zugesetzt hatten. Seitdem ist es für mich aus der Reihe typischer Sommergerichte nicht mehr wegzudenken. Denn es schmeckt hervorragend, wenn die Tomaten im Garten reif sind. Alternativ muss man beim Einkauf darauf achten, wirklich gute und reife Tomaten zu kaufen.





Einkaufsliste für 2 Personen

  • 2 reife aromatische Tomaten
  • 100 ml Olivenöl
  • 1 EL geröstete Pinienkerne
  • 40 g Basilikumblätter
  • 6 eingelegte getrocknete Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ TL Salz
  • 1 EL geriebener Parmesan


Und so geht’s

Die Tomaten mit kochenden Wasser überbrühen, bedeckt kurz ziehen, dann die Tomaten kalt abschrecken und häuten. Die Tomaten halbieren und das Innere vom Fruchtfleisch trennen. Das Fleisch in 1 cm große Würfel schneiden und beiseitestellen.

Das Basilikum waschen und gut abtropfen lassen, dann auf einem Brettchen zusammen mit den Pinienkernen grob hacken. Die getrockneten Tomaten in feine Streifen schneiden. Dann mit den anderen Zutaten, nicht mit den Tomaten, gut vermengen. Zum Schluss kommen die Tomaten dazu.


Pasta in reichlich Wasser, gut salzen!, al dente kochen. Dann mit dem Pesto mischen und schon kann gegessen werden!



Der Clou: Die Tomaten werden nicht gekocht






Lauwarmer mediterraner Kartoffelsalat aus dem Ofen

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Definitiv habe ich eine Schwäche für schöne Dinge. Meist sind es Handtaschen und Sonnenbrillen, die mich schwärmen lassen, dieses Mal war es ein schönes Foto, das meine Aufmerksamkeit fesselte. Die Idee für diesen Kartoffelsalat lieferte nämlich das Foto „mediterranean potato salad“ einer Freundin, das sie auf Instagram postete.


Der sieht übrigens nicht nur sehr ansprechend aus, der schmeckt auch so ;-)




Einkaufsliste für 3-4 Personen

  • 700 g kleine Kartoffeln
  • 1 Bd. Rucola
  • 400 g Kirschtomaten
  • 2 Stängel Rosmarin
  • 2 Knoblauchzehen
  • Saft ½ Zitrone
  • ca. 6 eingelete getrocknete Tomaten
  • ca. 10 schwarze Oliven ohne Kern
  • 1 rote Zwiebel
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • Meersalz
  • Olivenöl
  • 50 g geröstete Pinienkerne


Und so geht’s

Die Kartoffeln gründlich waschen, größere werden halbiert, und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Mit 1 TL Meersalz, reichlich Olivenöl, 2 Zweigen Rosmarin, 2 Knoblauchzehen mit Schale und Zitronensaft mischen. Bei 200 °C Umluft für etwa 30 Min im Ofen backen, bis die Kartoffeln gar sind.

In der Zwischenzeit Tomaten halbieren, Zwiebel fein würfeln, Oliven und eingelegte Tomaten klein schneiden. Mit 100 ml lauwarme Gemüsebrühe in eine große Schüssel geben und schon mal durchziehen lassen.

Die Kartoffeln etwas abkühlen lassen, dann mit gehacktem Rucola zum Salat geben. Die Knoblauchzehen mit einer Gabel ausdrücken und den Inhalt (Knoblauchmus) ebenfalls zum Salat geben. Alles gut vermengen und mit gerösteten Pinienkernen bestreuen. Eventuell noch etwas Olivenöl über den Salat träufeln. Lecker!



Lauwarm schmeckt's am besten!



Nachgekocht: Tomaten-Auberginen-Pasta mit Pfifferlingen

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Ich muss gestehen, dieses Gericht wollte ich allein wegen des Bildes, Titelbild der Augustausgabe von Essen&Trinken, sofort nachkochen. Also habe ich Freunde eingeladen und diese Pasta groß angepriesen noch ehe ich auch nur einen Blick auf die Zutaten oder die Zubereitung geworfen hatte. Beides klingt nämlich erstmal seltsam, wild und ungewöhnlich, ich fühlte mich von dem leckeren Bild hintergangen, aber einen Rückzieher konnte ich jetzt nicht mehr machen, dafür war mein Köchinnenstolz zu groß. So krempelte ich die Ärmel hoch und heraus kam ein herrliches Rezept mit dem ich die Pilzsaison für mich eröffnet habe, und ein neuer Liebling in meiner Rezeptsammlung.


Tomatensauce aus dem Ofen, unbedingt empfehlenswert!



Einkaufsliste für 3-4 Personen

  • 1 kg reife Tomaten
  • 2 EL Zucker
  • 1 große Aubergine
  • Olivenöl
  • Meersalz und Pfeffer
  • 1 handvoll frischer Thymian
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 150 g Ricotta
  • Schalenabrieb einer Bio-Zitrone
  • 60 g Pecorino
  • 200 g Pfifferlinge
  • 500 g Linguine
  • 6 Stiele Basilikum



Und so geht’s

Am besten beginnt man mit der Vorbereitung des Backblechs, da die ganze Sauce darin gekocht wird und ich später auch die Nudeln dazu gegeben habe, empfiehlt es sich, ein tiefes Blech zu nehmen: Einfach ein Backpapier darauflegen und mit Zucker bestreuen.

Die Tomaten waschen, Stielansätze entfernen, halbieren und mit der Schnittseite nach unten auf eine Hälfte des Backpapiers legen. Die Aubergine waschen und in 1 cm große Würfel schneiden, mit 1 TL Meersalz und reichlich Olivenöl mischen und auf die andere Hälfte des Blechs verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 240 °C (Grill, keine Umluft) auf der 2. Schiene von oben 30 Min rösten, bis die Haut der Tomaten leicht schwarz wird. Backblech herausnehmen und die Schale von den Tomaten ziehen.

Tomaten mit einer Gabel zerdrücken und mit den Auberginen mischen. Thymianblättchen abzupfen und Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Beides mit den Tomaten mischen. Nun kommt das Blech erneut in den Ofen und zwar für weitere 20 Min bei 180 °C (Umluft ist nicht empfehlenswert, da würde zu viel von der Sauce verdampfen) auf der mittleren Schiene.

Ricotta mit der abgeriebenen Zitronenschale glattrühren. Ich hatte noch Ziegenfrischkäse übrig und habe den Ricotta, davon hatte ich keine 150 g mehr, damit gestreckt. Pfifferlinge putzen, größere Pilze gegebenenfalls halbieren, Zwiebel fein würfeln. Pecorino in feine Scheiben hobeln.

Jetzt ist es an der Zeit das Wasser für die Nudeln aufzusetzen ;-)
In einer beschichteten Pfanne 2 EL Sonnenblumenöl erhitzen, die Zwiebeln darin 2 Minuten glasig dünsten. Die Pilze dazugeben und 3-4 Min scharf braten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Ich habe festgestellt, dass wenn die Pfanne richtig heiß ist und ich die Pilze ständig umrühre, nur sehr wenig Flüssigkeit austritt und sie nicht so labbrig werden. Die Pilze großzügig pfeffern und salzen und zu der Tomatensauce im Ofen geben.

Inzwischen sollten die Nudeln fast fertig sein, abgießen wenn sie al dente sind und mit der Sauce sowie der Hälfte des Basilikum mischen. Auf den Tellern verteilen, mit Olivenöl beträufeln und mit Ricotta, Pecorino und dem restlichen Basilikum bestreut servieren.






Unbedingt im Ofen zubereiten!
Das gibt dem Gericht eine besondere karamellige Note und spart Abwasch ;-)







Tomaten-Ziegenkäse-Tarte

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Ach, im Sommer schmeckt einfach alles besser! Noch so eine Sache, die ich am Sommer liebe: lauwarme Tartes belegt mit süßreifen Tomaten aus dem Ofen. Dazu noch frischer Thymian gepaart mit Ziegenkäse und ich hole mir das Urlaub-am-Mittelmeer-Gefühl auf den eigenen Balkon.
Übrigens: Pasta wird in Italien nicht nur die Nudel genannt, sondern auch allgemein der Teig oder die Mahlzeit ;-)




Pasta mit Artischockensugo

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Beim Kochen riecht's nach Urlaub in Frankreich, schmecken tut's wie ein heißer Sommerabend und das beste ist, dass man dieses All-inclusive-Urlaubsgefühl mit nur wenigen Zutaten in die eigene Küche holen kann.
Ich habe eingelegte Artischocken aus dem Glas genommen, sonst wird aus dem easy-peasy-Sugo schnell komplizierte französische Küche, ausprobieren werde ich es aber mal.

Entdeckt habe ich es übrigens beim Stöbern auf der Seite von http://www.livingathome.de





Einkaufsliste für 4 Personen
  • 1 Glas (180 g) Artischockenherzen
  • 3 Knoblauchzehen
  • 250 g Cocktailtomaten
  • 8 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Zucker und frischer Thymian


Und so geht’s

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den Knoblauch in Scheiben schneiden und darin glasig dünsten.

Die Cocktailtomaten halbieren, die Artischockenherzen abgießen und beides kurz mitdünsten. Mit Salz, Zucker, Pfeffer und Thymian würzen.

Mit gekochten Nudeln mischen, besonders gut passen Bandnudeln, Bavette oder Linguine.






Selbstgemachte Pizza mit Meersalz und Büffelmozzarella

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Es ist einfach an der Zeit, Pizza zu backen. Es gibt frische Tomaten auf dem Markt, mein Basilikumstrauch floriert am Fenster und seitdem ich meiner Mutter die alte Küchenmaschine geluchst habe, brauche ich auch keine nicht vorhandene Muskelkraft mehr um den Teig zu kneten.
Ich mag am liebsten eine nur sehr spartanisch belegete Pizza: frische Tomaten, eine handvoll schwarze Oliven, Meersalz, Olivenöl und etwas Büffelmozzarella, frisches Basilikum, fertig!


Pizza, Pizza!


Einkaufsliste

für den Teig
  • 350 g Mehl (reicht für ein großes Blech)
  • 1 TL Salz
  • 1 Päckchen frische Hefe
  • 1 EL Olivenöl
  • 200 ml lauwarmes Wasser

für den Belag
  • 1 kg Tomaten
  • 100 g schwarze Oliven
  • 200 g Büffelmozzarella
  • 3-4 Stängel frisches Basilikum
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Meersalz


Und so geht’s

Das Mehl zum kneten in eine große Schüssel geben, Salz und Olivenöl dazugeben. Das lauwarme Wasser mit der Hefe verrühren, dann zum Mehl geben und alles mit Handknethaken oder eine Küchenmaschine kneten bis ein glatter Teig entsteht. Der muss jetzt an einem warmen Ort zugedeckt ca. 40 min gehen.

Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und den Teig nochmals von Hand durchkneten, er sollte nun erneut 30 min gehen.

Nun den Teig ausrollen und auf ein eingeöltes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Mit der Gabel einstechen und mit etwas Olivenöl bestreichen. Jetzt kann die Pizza belegt werden. Ich habe dazu die Tomaten gehäutet.

Den Teig dicht mit Tomaten belegen, Meersalz und ein paar Oliven darüberstreuen. Ab geht’s bei 180 °C Umluft für 25-30 Minuten in den Ofen.

Nach 15 Minuten muss die Pizza kurz raus damit sie mit der Mozzarella belegt werden kann. Wenn man sie so spät dazu gibt, verbrennt sie nicht. Ein kleiner Trick, den ich mir bei einer italienischen Freundin abgeschaut habe.


Nach ca. 25 Minuten wird die Pizza aus dem Ofen geholt. Jetzt bekommt sie mit 2 EL Olivenöl und Basilikum den letzten Feinschliff.






Farfalle al pizzaiolo - nach Pizzabäckerart

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Diese Sauce zählt zu meinen absoluten Lieblingen, sie geht schnell -  im Prinzip eine simple Tomatensauce - die dann nach Art der italienischen Pizzabäcker gepimpt wird. Italienische Pizzabäcker, das wurde mir in Pisa gesagt, haben immer drei Zutaten zur Hand, mit der sie jede Pizza aufmotzen können: Basilkum, Kapern und Oliven.

Farfalle al pizzaiolo





Im Sommer greife ich gerne zu frischen Tomaten vom Markt, die beste Alternative zu eigenen Tomaten aus dem Garten. Einen wunderbar aromatischen Geschmack haben die sogenannten Coeur du boeuf oder Ochsenherztomaten. Dazu noch frisches Basilikum, nach mehr Sommer kann es kaum noch schmecken ;-)



Und so geht's

Die Tomaten in eine Schüssel geben, in der sie gut nebeneinander Platz haben, und mit kochendem Wasser überbrühen. Nach ca. 2 Minuten das heiße Wasser abgießen und die Tomaten einzeln unter kaltem Wasser abschrecken. Jetzt sollte sich die Haut bei riefen Tomaten mit einem Messer leicht abziehen lassen.
Wem das zu umständlich ist, der verwendet sie entweder mit Schale oder greift zu passierten Tomaten.

In einem Topf 2 EL Olivenöl erhitzen, wahlweise darin eine grob geschnittene Knoblauchzehe andünsten. Mit  klein geviertelten Tomaten ablöschen. Nach Geschmack salzen und pfeffern.

Die Kapern kleinhacken und zur Sauce dazugeben, die können mitkochen.

In der Zwischenzeit Wasser aufsetzen und die Nudeln nach Packungsanweisung bissfest kochen. Kurz bevor die Nudeln fertig sind, zur Tomatensauce in Ringe geschnittene Oliven geben (schwarze Oliven sind besonders würzig und aromatisch, wer das nicht mag, greift zu den milderen grünen Oliven).

Die Nudeln abgießen und in einer vorgewärmten Schüssel mit der Sauce mischen. Basilikum vom Strauch zupfen und darüberstreuen, wer möchte streut außerdem noch Parmesan drüber.

Buon appetito!