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So vermeidet ihr Heißhunger + ein ganz schnelles Rezept zum Sattessen

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Hallo ihr Lieben,

bestimmt kennt ihr auch dieses Gefühl, ganz plötzlich habt ihr unglaublich große Lust etwas zu Essen. Schnell greift man dann zum Schokoriegel, zu Chips oder anderen ungesunden Sachen, die schnell verfügbar sind.

Kaum ist der Heißhunger gestillt, meldet sich oft das schlechte Gewissen. Eigentlich waren wir weder wirklich hungrig, noch wollten wir etwas Ungesundes essen, schließlich haben wir erst vor wenigen Tagen beschlossen, ab jetzt keine ungesunden Snacks zu futtern, sondern zu gesünderen Alternativen zu greifen.

Mit dem Heißhunger ist das leider so eine Sache, ist er erstmal da, muss er umgehend befriedigt werden, nach gesunden Alternativen fragt er nicht.

In den letzten Jahren habe ich festgestellt, dass es nur eine wirklich wirksame Waffe gegen den Heißhunger gibt und fünf Minuten warten, oder ein Glas Wasser trinken, zählt nicht dazu.

Ich esse furchtbar gerne etwas Süßes und nasche täglich, allerdings versuche ich bewusst zu naschen, dann kann ich es ohne Reue genießen. Etwas zu naschen ist für mich irgendwo auch Teil einer ausgewogenen Ernährung.

Aber was hilft nun wirklich gegen das ungeliebte Heißhunger-Naschen? Die Antwort ist so simpel wie alt: Regelmäßige Mahlzeiten zu denen man sich satt ist, und das Frühstück auszulassen, bekommt zumindest mir überhaupt nicht.

Wenn ich mich richtig satt esse - an den richtigen Dingen, Burger und Pommer zählen da leider nicht zu - bekomme ich nachmittags, das ist die Zeit zu der ich am häufigsten Heißhunger auf etwas Süßes bekomme, garantiert keine unerwünschten Gelüste auf ungesunde Snacks.

Leider habe ich gerade mittags nicht viel Zeit zum Kochen, eigentlich ist es schon echter Luxus mittags überhaupt kochen zu können, ich weiß. Deswegen koche ich beispielsweise von Reis und Kartoffeln am Vorabend immer mehr als ich brauche. Die Reste kann ich dann an den folgenden Tagen mittags schnell mit etwas Gemüse ergänzen.

Gestern habe ich in Windeseile einen Reissalat gemacht, der unglaublich lange satt macht. Dafür habe ich einfach rohes Gemüse wie Paprika, Zucchini und Karotten in den Blitzhacker gegeben. Das kleingewurschtelte Gemüse wird dann mit Aivar, Zitronenschale und Petersilie gewürzt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Das Ergebnis war richtig lecker und das beste ist, dass es einerseits nur 5 Minuten gedauert, aber andererseits für 5 Stunden satt hielt. Ich bin kein Nährwertexperte, aber ich würde sagen, ziemlich gesund, da reich an Vitaminen und Ballaststoffen, vegan und vermutlich fettarm (so viel kann in dem Aivar ja gar nicht sein). Heißhunger kommt danach sicherlich nicht auf!

Ihr könnt den Salat am Vorabend zubereiten. Wenn ihr ihn dann in verschließbare Gläser packt, könnt ihr in zum Beispiel mit zur Arbeit nehmen.



Einkaufsliste

150 g gekochter Reis (alternativ könnt ihr Couscous frisch aufquellen lassen)
1/2 Zuchini
1/2 Paprika
1 Karotte
5 Stiele Peterle
1/2 Zitrone
1 EL Aivar (gibt es in jedem Supermarkt in der Feinkostabteilung)
Salz und Pfeffer

Und so geht's

Das Gemüse waschen, die Karotte schälen. Gemüse und Peterle in grobe Stücke schneiden. Alles in den Blitzhacker geben und darin fein schneiden.

Tipp: Du hast keinen Blitzhacker oder eine Küchenmaschine? Dann kannst du das Gemüse auch mit der Handreibe fein hobeln, das dauert aber sicherlich länger. (Jamies 15 Minuten Menüs funktionieren ja auch nur Dank Küchenmaschine.)

Gemüse mit Reis und einem EL Aivar mischen. Mit Zitronenschale, Salz und Pfeffer abschmecken.


Und was hilft euch gegen Heißhunger? Manchmal denke ich wirklich nicht daran, etwas Richtiges zu essen, weil zu gestresst bin und einfach keine Zeit habe. Dann greife ich wieder zu ungesunden Snacks, was aber noch lange keinen schlechten und undisziplinierten Menschen aus mir macht. Der Weg ist das Ziel und von dem komme ich nicht ab, nur weil ich es mal passiert, dass ich doch zu viel Ungesundes esse.

In diesem Sinne, bleibt entspannt und genießt den Reissalat,
eure Johanna



Lauwarmer mediterraner Kartoffelsalat aus dem Ofen

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Definitiv habe ich eine Schwäche für schöne Dinge. Meist sind es Handtaschen und Sonnenbrillen, die mich schwärmen lassen, dieses Mal war es ein schönes Foto, das meine Aufmerksamkeit fesselte. Die Idee für diesen Kartoffelsalat lieferte nämlich das Foto „mediterranean potato salad“ einer Freundin, das sie auf Instagram postete.


Der sieht übrigens nicht nur sehr ansprechend aus, der schmeckt auch so ;-)




Einkaufsliste für 3-4 Personen

  • 700 g kleine Kartoffeln
  • 1 Bd. Rucola
  • 400 g Kirschtomaten
  • 2 Stängel Rosmarin
  • 2 Knoblauchzehen
  • Saft ½ Zitrone
  • ca. 6 eingelete getrocknete Tomaten
  • ca. 10 schwarze Oliven ohne Kern
  • 1 rote Zwiebel
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • Meersalz
  • Olivenöl
  • 50 g geröstete Pinienkerne


Und so geht’s

Die Kartoffeln gründlich waschen, größere werden halbiert, und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Mit 1 TL Meersalz, reichlich Olivenöl, 2 Zweigen Rosmarin, 2 Knoblauchzehen mit Schale und Zitronensaft mischen. Bei 200 °C Umluft für etwa 30 Min im Ofen backen, bis die Kartoffeln gar sind.

In der Zwischenzeit Tomaten halbieren, Zwiebel fein würfeln, Oliven und eingelegte Tomaten klein schneiden. Mit 100 ml lauwarme Gemüsebrühe in eine große Schüssel geben und schon mal durchziehen lassen.

Die Kartoffeln etwas abkühlen lassen, dann mit gehacktem Rucola zum Salat geben. Die Knoblauchzehen mit einer Gabel ausdrücken und den Inhalt (Knoblauchmus) ebenfalls zum Salat geben. Alles gut vermengen und mit gerösteten Pinienkernen bestreuen. Eventuell noch etwas Olivenöl über den Salat träufeln. Lecker!



Lauwarm schmeckt's am besten!



Orientalischer Nudelsalat mit getrockneten Aprikosen und Auberginen

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Beim Durchstöbern des Blogs von Schlammdackel http://www.schlammdackel.de/?p=17306#more-17306 bin ich vorgestern auf dieses Rezept gestoßen. Schon der Titel klang so verlockend, dass ich es sofort auf meiner To-Do-Liste gespeichert habe, schließlich liebe ich Nudeln, orientalische Zutaten sind immer gut und Auberginen zählen zu meinen Lieblingsgemüsesorten. Wahrscheinlich ist es auch deswegen gleich an die Spitze meiner Liste gerückt. Heute Abend war es dann so weit, genial! Und hier das Ergebnis:





Einkaufsliste für 2-3 Personen
  • 250 g Pasta (ich fand' Fussili ganz passend)
  • 1 Aubergine
  • ½ Bd. Frühlingszwiebeln
  • Olivenöl
  • Salz u. Pfeffer
  • ½ Gurke
  • 8 getrocknete Aprikosen
  • 3 kleine rote Chilis (die scharfen aus dem Asiamarkt)
  • ½ Bd glatte Petersilie
  • 100 g Feta
  • 4 EL Zitronensaft
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 75 g Pinienkerne, geröstet


Und so geht’s

Weil ich ja drauf schwöre, habe ich zunächst die Aubergine in Scheiben geschnitten, ordentlich gesalzen und beiseite gestellt. Dann hat man 30 Minuten Zeit, um z.B. noch schnell einkaufen zu gehen ;-)

Die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen, das ist wichtig, weil sie in der Sauce später nachziehen und sonst matschig werden würden. Abschrecken und beiseitestellen.

Pinienkerne in einer Pfanne bei geringer Hitze ohne Fett rösten. Vorsicht! Die werden schlagartig braun und verbrennen dann schnell.

Die Auberginen mit Küchenpapier abtupfen, dabei das Salz weitgehend entfernen, und in Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Beides zusammen mit 3 zerdrückten roten Chilis in einer Pfanne anbraten.

Gurke schälen und längs halbieren, noch einmal halbieren und die Kerne entfernen, anschließend würfeln. Die getrockneten Aprikosen ebenfalls würfeln, den Feta zerbröseln und die Petersilie kleinhacken.

Für das Dressing 2 EL Olivenöl, 4 EL Zitronensaft, ½ TL Meersalz und den im Mörser zermahlenen Kreuzkümmel mischen.


Alle Zutaten bis auf die Pinienkerne (weichen auf) in einer großen Schüssel vermengen und zum Schluss mit den Pinienkernen bestreuen. Schmeckt sicher auch noch am nächsten Tag, habe eine Extraportion zum Mitnehmen für morgen Mittag gemacht.



Asiatischer Nudelsalat mit Erdnussvinaigrette

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Das Rezept für diesen Nudelsalat habe ich auf dem Blog von Paule (http://www.paules.lu/) entdeckt. Vielen Dank für diese tolle Inspiration!


Meine hier vorgestellte Variante ist allerdings nicht vegan, wie das Original von Paule's Kitchen.  Ich bin grundsätzlich neuen Dingen gegenüber offen und versuche gerne Neues, allerdings vertrage ich kein Tofu und habe es aus diesem Grund durch Putenfleisch ersetzt. Da es somit ohnehin nicht mehr vegan war, habe ich auch gleich zu Nudeln mit Ei statt ohne Ei gegriffen.


Nun die Zutaten, ihr braucht für zwei sattmachende Portionen:
200 g asiatische Weizennudeln, z.B. Mie
3 EL Erdnüsse
2 TL Erdnussbutter
1 EL Rapsöl
1 EL Sojasauce
2 EL frisch gepressten Zitronensaft
Abrieb von einer Zitrone
1 daumengroßes Stück Ingwer
Salz und frisch gemahlenen Pfeffer
1 kleiner Strauch glatte Petersilie
3-4 Frühlingszwiebeln
250 g Putenbrust
1-2 EL Öl zum Anbraten

Und so geht's:
Nudeln nach Herstelleranweisung bissfest kochen, abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Beiseitestellen.

Erdnüsse ohne Fett in einer Pfanne rösten (Vorischt! brennt schnell an). Abkühlen lassen und grob hacken.

Für die Sauce Erdnussbutter, Zitronensaft, Abrieb, gehackten Ingwer, Rapsöl und Sojasauce in einer Schüssel verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, ev. noch etwas Wasser hinzufügen.

Frühlingszwiebeln putzen und in Röllchen schneiden. Ich mag' sie nicht roh und habe sie in einer Pfanne gebraten, bis sie gar sind. Petersielienblätter abzupfen und zusammen mit den Frühlingszwiebeln und den Nudeln zur Sauce geben und ziehen lassen.

Inzwischen die Putenbrust in mundgroße Stücke schneiden und in einer Pfanne knusprig braun braten. Zusammen mit den gehackten Erdnüssen zu den Nudeln geben und alles gut vermengen.


Das vegane Original gibt es hier: http://www.paules.lu/2012/08/asia-nudelsalat-mit-erdnussvinaigrette-und-knusprigem-tofu/

Sommerlicher Obstsalat mit Ricottacreme

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Sommer zum Essen

 Vor etwa 10 Tagen lachte mich im Supermarkt eine Ananas an, da die noch nicht reif war, stand sie bis heute in meiner Küche rum. Ich hatte schon etwas Angst, sie könnte hinüber sein - verwelkte Blätter, braune vertrocknete Stellen und Löcher auf der Schale - also habe ich sie geschlachtet. Zuckersüß, saftig und zum Glück kein bisschen gammlig.

Vor diese Obstsalatvariante habe ich neben einer halben Ananas, noch eine Banane, einen Pfirsich, zwei handvoll Blaubeeren und zwei kleingeschnippelte getrocknete Datteln verwendet. Für den Obstsalat habe ich zusätzlich noch den Saft einer halben Zitrone mit einem EL braunen Rohrohrzuckers verrührt.
Die Ricottacreme war eine spontane Eingebung, nur Obst ist ja langweilig. Ich habe einfach 2 EL Ricotta mit etwas Honig verrührt, fertig! 
Zum Schluss noch ein paar Kokosraspeln drüberstreuen und schon lacht mich ein Malediventraumurlaubamstrandgefühl an.