Rote Beete Tabouleh

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Hallo ihr lieben Feinschmecker,

beim Essen macht man ja immer wieder die Erfahrung, dass der Albtraum aus der Kindheit, das Horrorgericht, bei dem man die Nahrungsaufnahme sicherheitshalber lieber komplett verweigert, um nicht ein winziges Gäbelchen in den Mund schieben zu müssen, sich Jahre später als wahre Köstlichkeit entpuppt. Darin war ich übrigens weltmeisterlich.

Was seltsam roch oder aussah oder sogar beides, das musste auch keiner kritischen Prüfung unterzogen werden, ein kurzes Naserümpfen, dann wurde der Teller bedeutungsvoll und mit tragischer Miene Richtung Tischmitte geschoben, ein Vorwurfsvoller Blicke zur Mutter, der sagte, Himmel, willst du mich vergiften? Liebe Mütter, kennt ihr das?

Die Liste ungeliebter Gerichte war lang, doch allmählich habe ich alle Kindheitstraumata aufgearbeitet. Manches mag ich noch immer nicht, anderes wird nie zu meinen Lieblingen zählen. Ein Gemüse, das sich schon lange vor dem Essen durch seinen Geruch ankündigte war Rote Beete.

Es war also höchste Zeit, ihr eine zweite Chance zu geben. Außerdem gedeihen diese Rüben auf meinem kleinen Ackerstück unweit von Freiburg, den ich dank der Ackerhelden auch dieses Jahr bewirtschafte, ganz wunderbar.

Ich liebe es, wenn altes Gemüse anders zubereitet wird und dadurch aus dem traditionellen Rahmen herausgehoben wird. Da war es naheliegend aus der alten Roten Beete ein marokkanisches Tabouleh zu machen. Und was soll ich sagen? Es schmeckt köstlich, ein wenig erdig, frisch nach Frühlingszwiebeln und Koriander, abgerundet wird das Aroma durch eine scharfe Chilinote.



Einkaufsliste


400 g junge Rote Beete
1 große Landgurke (perfekt für Gurken, die im Garten versehentlich zu groß geworden sind)
200 g Bulgur
2 Zitronen
3 Frühlingszwiebeln
1 Bd Koriander
4 EL Olivenöl
1/2 TL Chiliflocken
Pfeffer
Salz
Zucker

Und so geht's


Rote Beete schälen und in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. In einen Topf mit kochendem Salzwasser geben und 10 Minuten mit Deckel garen.

Inzwischen die Gurke schälen, längs halbieren damit die Kerne mit einem Löffel entfernt werden können. Die Gurkenhälften anschließend quer in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Zur Roten Beete geben und weitere 5 Minuten garen.

Bulgur in eine Schüssel geben. Zitronenschale abreiben und anschließend die Zitrone auspressen. Beides zum Bulgur geben. 400 ml vom Gemüsesud abschöpfen, zum Bulgur geben und zugedeckt ca. 30 Minuten ziehen lassen.

Rote Beete und Gurke abgießen und in eine zweite Schüssel geben. Den Saft von einer Zitrone dazugeben. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Scheiben schneiden. Koriander mit den Stielen grob hacken.

Gemüse mit Bulgur, Frühlingszwiebeln und Koriander mischen. Mit Chileflocken, Salz, Zucker, Pfeffer und Olivenöl abschmecken und servieren.


Guten Appetit

eure Johanna

Soulfood: aromatische Linsensuppe mit Hack und Spinat

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Hallo ihr Lieben

heute zeige ich euch ein Rezept für wahres Soulfood, dass bei dem kalten Wetter und den kurzen dunklen Tagen so richtig gut tut. Kreuzkümmel, Kurkuma, Ingwer und Chili geben der Suppe eine orientalische Note und es duftet herrlich nach diesen aromatischen Gewürzen. Da bekomme ich sofort Lust zu essen. Kennt ihr das?

Seit ein paar Monaten Bereichen zwei kleine Katzen unser Leben, besonders eine von ihnen ist sehr neugierig und immer dabei, wenn ich etwas in der Küche koche. Mit allen Mitteln versucht sie dann einen Blick in den Topf zu erhaschen und saugt die Gerüche mit ihrer kleinen Nase regelrecht auf.


Kein Wunder also, dass sie auch beim Fotografieren um mich und das Set herumgeschlichen ist. Immer auf der Suche nach einer Gelegenheit in einem unbeobachteten Moment den Kopf ins Essen zu stecken.

Obwohl das manchmal sehr anstrengend sein kann und wir auf Schritt und Tritt beobachtet, aus der Deckung heraus angesprungen und angestupst werden, können wir uns ein Leben ohne die zwei Fellknäuel gar nicht mehr vorstellen.

Ein bisschen Zeit müsst ihr für die Linsensuppe einplanen, so ca. 30 bis 40 Minuten, dafür ist es aber wirklich sehr einfach und gelingt auf jeden Fall!


Einkaufsliste für 2 Hungrige 


1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 EL Butter
je 1 TL Kreuzkümmel, Kurkuma und Chiliflocken
150 g Rinderhack
Salz, Pfeffer
250g rote Linsen
100g junger Spinat
1 l Gemüsebrühe
1-2 EL Zitronensaft
1 milde Peperoni

Und so geht's


Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Den Kreuzkümmel solltet ihr in einem Mörser zerstoßen.

Butter in einem Topf erhitzen und Kreuzkümmel, Kurkuma und Chiliflocken kurz darin unter Rühren rösten. Das Hackfleisch zugeben und feinkrümelig braten. Es dauert etwas, bis es wirklich knusprig ist. Das erkennt ihr an der bräunlichen Farbe.

Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Linsen zugeben und kurz mitdünsten. Ca. 1 Liter Gemüsebrühe zugießen und aufkochen. Bei milder Hitze ca. 15 Minuten sämig kochen.

Jetzt den Spinat putzen, waschen und abtropfen lassen. Ca. 3 Minuten vor Ende der Garzeit in die Linsensuppe rühren. Mit Zitronensaft, Salz und ev. Pfeffer abschmecken. Mit in feine Ringe geschnittenen Peperoni anrichten.


Einen guten Appetit

eure Johanna


Suchtgefahr: Selbstgemachtes Granola

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Hallo ihr Lieben,

wir meinem Blog schon länger folgt, der weiß, dass ich ein verrückter Müslimummel bin. Müsli gibt es bei mir wirklich jeden Tag, gerne auch nicht nur zum Frühstück. Richtig verrückt bin ich eigentlich nach Overnight-Oats. So ziemlich das beste, was ich an der Müslifront für mich seit Jahren getan hat.

Seitdem es allerdings kälter wird, habe ich morgens zunehmend weniger Lust auf kaltes Müsli frisch aus dem Kühlschrank. Meine neue Liebe in Sachen Müsli heißt daher, Trommelwirbel bitte: Granola. Vorsicht Suchtgefahr!

Granola ist die schlankere und amerikanische Schwester unseres Knuspermüslis, aber der Name klingt viel exotischer oder eben schöner. Beim Granola gibt es keine zuckrig verklebten Haferflockenklumpen, die einem beim Essen den Gaumen aufschlitzen, jedes Korn wird vielmehr von einer hauchfeinen Schicht Honig oder Syrup überzogen und guldenknusprig geröstet.

Das knusprige Granola könnt ihr mit Milch oder Joghurt essen und es wunderschön in Gläser schichten und überall hin mitnehmen. In einem hübschen Einmachglas ist es auch ein tolles Geschenk für eure beste Freundin.

Und hier kommt ihr ins Spiel: Granola lässt sich sehr gut im eigenen Ofen machen. Dabei sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Um euch zu zeigen, wie einfach es geht, habe ich euch mein derzeitiges Lieblingsrezept für ein herbstliches Granola mit Kürbiskernen, Cranberries und Zimt mitgebracht.

Auf die Flocken, fertig, los!



Einkaufsliste


3 Tassen Haferflocken
1 Tasse gemischte Nüsse (Walnüsse, Cashewkerne, Haselnüsse und Mandeln)
1/2 Tasse Kerne (Sonnenblumen + Kürbiskerne)
1/2 Tasse Honig
1/4 Tasse Kokosfett
1 TL Zimt
1/2 Tasse getrocknete Cranberries

Und so geht's


Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Nüsse grob hacken, dann mit Haferflocken und den Kernen in einer großen Schüssel mischen. Honig, 1 EL Wasser und Kokosfett in einen kleinen Topf geben und erwärmen. Zimt sowie eine Prise Salz zugeben und gut umrühren.

Den flüssigen und warmen Honig zu der Haferflockenmischung geben und mit 2 Löffeln so lange mischen - so wie wenn ihr Salat mischt - bis es keine Klümpchen mehr gibt und alles mit einer dünnen Schicht Honig überzogen ist.

Die Haferflocken und auf ein hohes Blech geben, das mit Backpapier ausgelegt ist, und gleichmäßig verteilen. Bei 180 °C Ober- und Unterhitze gebt ihr das Granola für 20 bis 40 Minuten in den Ofen. Das hängt zum Einen von eurem Ofen ab und zum Anderen davon, wie knusprig ihr euer Müsli möchtet. Dabei solltet ihr es nicht aus den Augen lassen und immer wieder druchmischen.

Vorsicht: Das Granola brennt sehr schnell an! Also lasst es wirklich nicht lange aus den Augen.

Wenn ihr das Granola aus dem Ofen holt, mischt ihr es mit den Cranberries und lasst es vollständig auskühlen.

In einem geschlossen Glas hält sich das Granola auf jeden Fall 2 Wochen.

Guten Appetit,
eure Johanna

Geniale Kürbissuppe mit Kokosmilch

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Hallo ihr Lieben,

hattet ihr auch schon mal das Gefühl, die ganze Welt habe sich gegen euch verschworen, weil einfach alles schief zu gehen schien? So eine richtige Pechsträhne halt. Was tut ihr dagegen? Bzw. wie schafft ihr es, euch von dem ganzen Unheil nicht runterziehen zu lassen?

In den letzten paar Wochen hatte ich eine solche Pechsträhne, leider schaffe ich es nur selten, mich davon nicht so beeindrucken zu lassen. Viel zu oft nehme ich Rückschläge persönlich, zweifle an mir selbst und bin wahnsinnig schlecht gelaunt.

Ende Juli habe ich endlich das Referendariat beendet, eine anstrengende und aufreibende Zeit, in der ich mich ständig selbst hinterfragt habe, ging endlich zu Ende. Viele meiner Mitreferendare habe eine Stelle an einer Schule bekommen. Und während ich noch darüber grübelte, ob ich wirklich für den Rest meines Lebens Lehrerin sein wollte, hatten so ziemlich alle einen Job und ich stand mit leeren Händen und ohne Geld da.

Vater Staat unterstützt junge arbeitslose Referendare übrigens nur selten und in meinem Fall (mein Freund ist Steuerberater) schon gar nicht. Rückschlag Nummer 2 und ich sah mich schon alkoholisiert und obdachlos unter Autobahnbrücken nächtigen.

Für den Traumjob, der zwischendurch schon zum Greifen nahe war, kam dann leider auch eine Absage. Das Timing im Urlaub hätte auch nicht besser sein können.

Inzwischen habe ich einen Job gefunden, der mehr Spaß macht als erwartet. Und bin froh, als Selbstständige recht entspannt ins Arbeitsleben starten zu können. Gestern war für viele meiner Refkollegen der erste Schultag und ehrlich gesagt beneide ich sie darum nicht.

Nach einem turbulenten Sommer bin ich also bereit in den Herbst zu starten. Den Anfang macht heute ein wahrer Klassiker in meiner Küche: die Kürbissuppe. Schon der Geruch zaubert sofort wunderschöne Herbststimmung.


Einkaufsliste für 4 Personen


1 Hokkaido Kürbis (ca. 1 kg)
1 Kartoffel
1 Zwiebel
1 daumengroßes Stück Ingwer
500 ml Kokosmilch
2 EL Butter oder Ghee
1 l Gemüsebrühe
Koriandergrün oder Petersilie zum Anrichten
1/2 TL Chiliflocken
Salz und Pfeffer

Und so geht's


Als erstes muss der Hokkaido in ca. 3 cm große Würfel geschnitten werden. Die Enden des Kürbis entfernen, halbieren und das weiche Innere mit einem Esslöffel auskratzen. Anschließend kann der Hokkaido gewürfelt werden.

Zwiebeln fein würfeln. Kartoffel schälen und in 2cm große Würfel schneiden. Den Ingwer schälen und ebenfalls fein würfeln.

Ghee/ Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Ingwer darin glasig dünsten. Kartoffel- und Kürbiswürfel zugeben und kurz mitdünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen.

Die Suppe nun ca. 15 Minuten leise köcheln lassen. Salzen und Pfeffern.

Abschließend Kokosmilch zugeben und die Suppe feinpürieren. Mit Chileflocken und Salz abschmecken.

Zum Servieren mit gerösteten Kürbiskernen und Korianderblättchen anrichten.

Einen guten Appetit,
eure Johanna

P.S. Kürbis, Kartoffeln und Zwiebeln stammen von meinem eigenen Acker, das schmeckt doppelt gut!

Blitzschnelle Feierabendküche: Gnocchi mit Salbei

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Hallo ihr Lieben,

es wird mal wieder Zeit für ein Rezept aus der Kategorie "superschnell" und da habe ich genau das richtige für Dich. An vielen Abenden hast Du einfach keine Lust lange in der Küche zu stehen? Dann lautet mein Geheimrezept: Gnocchi-Pfanne. Denn mit einer Gnocchi-Pfanne schlägst du jede Eieruhr!

Gnocchi sind je nach Herkunft daumengroße Kartoffel- oder Grießklöschen, die selbstgemacht eines der leckersten und fluffigsten Dinge unter dem Himmel sind. Ich finde aber, das auch die gekauften inzwischen einiges her machen, wenn sie richtig zubereitet werden.

Natürlich solltest Du unbedingt mal selbstgemachte Gnocchi ausprobieren, ein tolles Rezept für Kräutergnocchi findest du hier. Aber auch die Gnocchi aus der Kühlabteilung Deines Supermarktes schmecken gut und sind tolle Alternativen.

Hast Du eigentlich schon mal gebratenen Salbei probiert? Knusprig gebratener Salbei harmoniert wunderbar mit weichen Gnocchi und rundet das schnelle Feierabendrezept ab. Falls Du nicht ganz so puristisch sein möchtest, kannst Du noch  ein paar getrocknete Tomaten dazugeben. Das Ergebnis ist himmlisch lecker und braucht maximal 10 Minuten. Das glaubst Du nicht? Dann probier' es doch einfach mal aus!


Einkaufsliste für 2 Personen

500g frische Gnocchi aus dem Supermarkt
2 Zweige Salbei
4 getrocknete Tomaten
1 EL Butter + 1 EL Olivenöl
Parmesan
Salz und Pfeffer

Und so geht's

Butter und Olivenöl in der Pfanne zerlassen. Den Salbei abwaschen, trockenschütteln und die einzelnen Blätter abzupfen. Den Salbei in das heiße Fett geben und rundherum knusprig braten. Zum Abtropfen auf ein Küchenpapier legen.

Die Gnocchi im restlichen Fett bei kleiner Hitze rundherum golden anbraten.

Tipp: Wenn Du einen Deckel auf die Pfanne legst, werden die Gnocchi schön fluffig und schneller weich.

Zum Schluss die getrockneten Tomaten zugeben und mit den Gnocchi mischen. Salbeiblätter wieder in die Pfanne geben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und schon ist Dein blitzschnelles Abendessen fertig! Wer möchte, hobelt noch etwas Parmesan über seinen Teller.



Einen guten Appetit,

eure Johanna

Kunterbunter Caprese-Salat

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Hallo ihr Lieben,

als ich das erste Mal gelbe und grüne Tomaten im Supermarkt in Italien gesehen habe, musste ich ziemlich stutzen. Wieso werden hier unreife Tomaten verkauft, fragte ich mich - dabei im Hinterkopf ein Bild von kistenweise roten reifen Tomaten aufgenommen in den 50er Jahren in Italien - italienische Esskultur schien nicht mehr das zu sein, was sie mal war.

Naiv wie ich war, wunderte ich mich noch über die italienischen Hausfrauen, die sich die Tüten mit gelben und grünen Tomaten vollstopften. Ein paar Jahre später, sah ich ähnliche Tomaten auf dem Wochenmarkt. Eine ältere Frau wünschte frische Tomaten und fügte hinzu, dass sie aber bitte nicht diese unreifen Dinger haben wolle, schon roten sollten sie sein.

Mit gespitzten Ohren, hörte ich den Bauern lachen, nein, die seien nicht unreif, die g'höret so! Offensichtlich gibt es wie bei Paprika auch bei Tomaten rote, gelbe und grüne Sorten. Lachend zeigte der Bauer noch auf die verbeulten Ochsenherztomaten und ein paar Tomaten, die fast schwarz waren. G'höret au so!

Inzwischen gibt es auf dem Münstermarkt auch lilafarbene und gelbe Möhren, Tomaten in sämtlichen Farben und Formen, und anderes außergewöhnliches Gemüse, das ebenfalls so g'hört. Ich habe also meinen Mut zusammengenommen, als Foodbloggerin muss man sich hin und wieder mal was trauen und eine bunte Mischung kleiner Tomaten eingekauft.

Im Sommer, gerade bei den Temperaturen der letzten Woche, schmecken mir Tomaten besonders gut, am liebsten als Caprese mit Büffelmozzarella. Wusstest du eigentlich, dass Tomaten Enzyme enthalten, die den Körper dabei unterstützen sich vor UV-Strahlung zu schützen? Ja ja, ich auch nicht.

Herausgekommen ist ein kunterbunter Caprese-Salat. Sieht er nicht wunderbar aus? Mir gefällt er so bunt und durcheinander besonders gut. Die kleinen gelben Tomaten waren übrigens mit Abstand die süßesten, die ich je gegessen habe. Das hätte ich wirklich nicht gedacht!


Einkaufsliste

500 g bunte kleine Tomaten
1 St. Büffelmozzarella
2 EL Olivenöl
2-3 Stängel frisches Basilikum
Salz u. Pfeffer

Und so geht's

Die Tomaten waschen und trockentupfen. Je nach Größe vierteln oder halbieren und in eine Schale geben. Büffelmozzarella aus der Packung holen und in kleine Streifen/Stücke rupfen. Gerupft ist viel schöner als geschnitten, Büffelmozzarella ist außerdem viel weicher als Mozzarella aus Kuhmilch und lässt sich daher wunderbar in dünnen Schichten abziehen.

2 EL Olivenöl zu den Tomaten geben. Basilikumblätter abzupfen und in Steifen schneiden. Salzen und Pfeffern, anschließend vorsichtig mischen.

Einen guten Appetit,
eure Johanna

So erreichst Du Deine Ziele

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Hallo ihr Lieben,

heute Abend bekommen wir Studienreferendare unsere Zeugnisse. Bis hierher war es ein langer Weg mit Stolpersteinen, Umwegen, Hindernissen und tiefen Gräben. Mehr als einmal war ich kurz davor aufzugeben und alles hinzuschmeißen. Heute, einige Hindernisse, Umwege und Heilkrämpfe später, kommt mir dieser Weg weniger schwierig vor und ich bin stolz auf mich, es geschafft zu haben.

Was immer deine persönlichen Ziele sind, du verfügst über die notwendigen Fähigkeiten um sie zu erreichen. Trotzdem begegnen wir alle Situationen, von denen wir glauben, sie niemals meistern zu können. Ich zeige Dir ein paar Tricks, mit denen auch Du Deine Ziele erreichen kannst.


1. Fokussiere Dich auf Dein Ziel

Stell Dir als erstes die Frage, was Dein Ziel ist, was genau möchtest Du erreichen. Es hilft, sein Ziel genau und präzise zu formulieren, so weißt du, was du erreichen willst und lässt dich nicht von Nebensächlichem ablenken.

Du möchtest beispielsweise eine Weltreise machen? Wunderbar! Schreib es auf und hänge dir den Zettel zur Motivation an einer sichtbaren Stelle auf. So wirst du immer wieder an dein Ziel erinnert (und gibst das Geld nicht für andere Dinge aus).

2. Formuliere einzelne Schritte

Super, Du hast Dein Ziel präzise formuliert, jetzt weißt Du, was Du willst. Das ist großartig und der erste Schritt hin zu deinem persönlichen Ziel. Kommt Dir das Ziel jetzt ganz einfach zu erreichen vor? Wahrscheinlich nicht. Eher wahrscheinlich ist, dass Dir das Ziel nun umso größer und unerreichbar erscheint. Nun kommt der meiner Meinung nach wichtigste Schritt: Du musst Dich selbst ein bisschen betrügen.

Mache Dir bewusst, welche Teilschritte zum Erreichen deines Ziels notwendig sind und unterteile dein Ziel in einzelne Schritte. Das Formulieren kurzfristiger Ziele, lässt Dir Dein eigentliches Ziel weniger unbezwingbar erscheinen. Du hast nun einen Fahrplan, mit dem Du Dein persönliches Ziel auf jeden Fall erreichen wirst.

Notiere Dir also einzelne Schritte, wie Du zu Deiner Weltreise kommst. Wieviel Geld musst Du monatlich sparen, wann musst Du Visa beantragen, welche Impfungen brauchst Du?

3. Frag den Profi

Auf jedem Gebiet gibt es Experten. Die Expertise ist auch ihnen nicht zugeflogen, sondern sie haben sie sich hart erarbeitet. Sicherlich teilen sie gerne ihr Wissen mit Dir und können Dir wertvolle Tipps geben. Profis können Dir dabei helfen, mögliche Stolperfallen oder Lücken bei deinen Teilschritten aufdecken.

Bestimmt kennst Du jemanden, der schonmal eine Weltreise gemacht hat, seine Masterarbeit geschrieben hat, 10 Kilo abgenommen, mit dem Rauchen aufgehört oder das Abitur schon in der Tasche hat. Sprich diese Profis an und hole Dir ihre Hilfe.


4. Durchstarten mit Plan

Du hast dein Ziel und die zum Erreichen notwendigen Einzelschritte notiert und mit einem Profi gesprochen. Das ist großartig. Du bist bereit zum Durchstarten. Beginne nun mit dem ersten kurzfristigen Ziel. Die Fokussierung auf die einzelnen Etappen deines Fahrplans, helfen dir dabei, nicht den Überblick zu verlieren, dein Ziel erscheint erreichbarer.

Beginne zum Beispiel damit, Dir einen Nebenjob zu besorgen, über den Du Deine Weltreise finanzieren kannst. Sobald Du den Job in der Tasche hast und monatlich einen bestimmten Betrag beiseite schaffst, kannst Du Dich neuen Teilzielen widmen.

5. Rückschläge in die Luft schlagen

Inzwischen bist Du voll im Flow, hackst ein Teilziel nach dem anderen ab und dann kommt er, der Rückschlag. Unvorbereitet und unerwartet; Du hattest doch alles so gut durchgeplant und jetzt das. Dein Ziel erscheint plötzlich wieder in unerreichbarer Ferne.

Rückschläge sind normal, sie gehören dazu. Kein Ziel, außer zu leichte, wirst Du ohne Rückschläge erreichen. Du kannst Dich nun wieder an Profis oder an Deine Freunde wenden. Insbesondere Freunde helfen Dir dabei, Deinen Rückschlag zu verkraften und neue Energie zu tanken. Nach ein paar Tagen im Frustrationstief solltest Du Deine Teilziele überprüfen. Woran liegt es, dass plötzlich der Rückschlag kam und was kannst Du nun tun, um Dein Ziel doch noch zu erreichen? Oft hilft es, das Teilziel in noch kleinere Ziele zu unterteilen und sie Schritt für Schritt zu bearbeiten.

Wenn Du den Rückschlag nun überwunden hast, ist es, als hättest Du Flügel, plötzlich fliegst Du Deinem Ziel wieder entgegen und Dir wird bewusst: Du warst Deinem Ziel noch nie so nahe, nun kann Dich nichts mehr aufhalten!

So war das erste Food-Truck-Festival in Freiburg

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Hallo ihr Lieben,

ihr habt Freiburgs erstes Food-Truck-Festival letztes Wochenende verpasst oder gar nichts davon mitbekommen? Dann lest unbedingt weiter, denn heute gibt es mal kein Rezept von mir, sondern einen kleinen Bericht über das erste Food-Truck-Festival in Freiburg auf dem Geländer der Badischen Zeitung.

Was sind eigentlich Food-Trucks? Wie der Name verrät, sind das Wägen, oft umgebaute LKWs oder Anhänger, aus denen Essbares verkauft wird. Im Prinzip die Würstchenbude des 21. Jahrhunderts: cooler, bunter, vielfältiger.


Die Food-Truck-Bewegung ist in den letzten Jahren aus den USA zu uns nach Europa geschwappt und hat sich dabei mit der Slow-Food-Bewegung gepaart. Herausgekommen ist eine bunte Mischung irgendwo zwischen Fast-Food und Slow-Food, zwischen internationaler und regionaler Küche, mit dem Anspruch bloß nicht langweilig zu sein.

So standen auf auf dem Geländer der Badischen Zeitung am vergangenen Wochenende bunte umgebaute Trucks deren Besitzer sagenhafte Hot-Dogs mit Honig-Mustard-Sauce, unglaubliche mexikanische Fisch-Taccos oder saftige Burger mit Pulled Pork anboten.


Auch Freiburger Klassiker waren vertreten, wie Stefans Käsekuchen, dessen legendäre Käsekuchen inzwischen auch außerhalb Freiburgs bekannt sind, oder das Hofeis vom Mundenhof, mit dem besten Eis der Stadt.

Das Festival startete am Sonntag um 11.00 Uhr und dauerte bis 16.00 Uhr bei wunderbarem Sommerwetter und angenehmen Temperaturen von ca. 30°C. Die Wölkchen am Himmel kamen wie gerufen und spendeten wohltuenden Schatten.

Schon von weitem zeigte sich Freiburg von seiner unverkennbar studentischen Seite: Fahrräder aller Orten. Gehwege, Gartenstücke, Zäune, einfach alles, was sich als Radabstellplatz eignet, war von Rädern belegt. Mit dem Auto zu kommen, wäre hier wahrlich keine gute Idee gewesen. Wir sind relativ spontan zu Fuß hingelaufen und waren angesichts der Menschenmenge und der Fahrradinseln wirklich überrascht.


Typisch Freiburg tummelte sich auf dem Gelände alles vom Kleinkind bis zum Großvater. Warteschlangen von bis zu zwei Stunden musste man in Kauf nehmen, um einen Taco oder Burrito beim Holy Taco Shak zu erwerben. Wir haben uns etwas geschickter angestellt und uns kurzer Hand zu ein paar Freunden in die Warteschlange bei den Hot Dogs geschummelt.


Insgesamt waren 18 Food Trucks angerollt, um die Gaumen der Freiburger zu begeistern. In meinem Fall ist das schon mal gelungen, der Hot Dog war richtig lecker! Gerne hätten wir uns danach noch bei dem ein oder anderen Food Truck durch das Angebot gefuttert, allerdings waren schon um 14.00 Uhr nicht mehr alle Angebote verfügbar und die Warteschlangen waren schlimmer als im Europa-Park.

Beim nächsten Freiburg Food-Truck-Festival bin ich auf jeden Fall wieder dabei. Warteschlangen gehören einfach dazu, schließlich wird an jedem Stand frisch gekocht, es war nur schade, dass viele Sachen so schnell ausverkauft waren.

Fantastisches Brombeer-Oatmeal und 5 Gründe, warum du sie unbedingt ausprobieren solltest

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Guten Morgen ihr Lieben,

als ich vor knapp zwei Jahren Overnight-Oats, also Haferflocken, die über Nacht in Milch eingeweicht werden, entdeckt habe, hätte ich nie gedacht, dass ich zwei Jahre später noch immer Overnight-Oats frühstücken würde.



5 Gründe, warum Overnight-Oats dich begeistern werden:

1. Overnight-Oats sind unkompliziert und das schnellste Frühstück der Welt. Einfach am Abend vorher anrühren und in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen kannst du sie direkt frühstücken oder mit auf die Arbeit nehmen.

2. Overnight-Oats sind unglaublich vielfältig. Ich entdecke ständig neue Varianten, dabei kannst du die Overnight-Oats nicht nur an deine persönlichen Vorlieben anpassen, sondern auch je nach Saison die Zutaten variieren.

3. Overnight-Oats sind der perfekte Start für deinen Tag. Haferflocken liefern dir die Energie, die du brauchst, damit dein Stoffwechsel morgens in Schwung kommt. Außerdem haben sie einen hohen Proteinanteil, weswegen Sportler sie so lieben.

4. Overnight-Oats sind clean. Du entscheidest, was du in deinem Frühstück haben willst und nicht die Industrie. Damit machst du einen wichtigen Schritt hin zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung weg von versteckten Kohlenhydraten und Fetten wie sie dir die Nahrungsmittelindustrie gerne unbemerkt unterjubelt.

5. Overnight-Oats sind lecker. Auch du wirst Overnight-Oats lieben, egal ob du es lieber schokoladig,  mit viel Obst, cremig oder nussig magst. Starte mit deinen Lieblingszutaten, diese kannst du dann nach und nach variieren bis du die für dich perfekten Overnight-Oats gefunden hast.

Ich habe gestern gleich eine Familienportion angerührt, da mein Freund morgens ein Fußballspiel hat und ich auch Sport machen will. Ich esse immer zwei Stunden vor dem Sport eine kleine Portion, dann habe ich ausreichend Energie, um mich so richtig auszupowern. Nach dem Sport gibt es dann meistens eine zweite kleine Portion Oatmeal um den Hunger zu stillen und die Muskulatur für die Regeneration mit Proteinen zu versorgen.

Habt ihr nach dem Sport auch oft Hunger? Was esst ihr dann am liebsten oder greift ihr auch mal zum Eiweißshake?

Der Clou bei diesem Rezept ist die Erdnussbutter, welche diesem Brombeere-Oatmeal eine besonders nussig-cremige Note gibt. Ich bin total verrückt nach Erdnussbutter und habe immer ein Glas ungesüßte Erdnusscreme da.


Einkaufsliste für eine Riesenportion

200 g Haferflocken (ich nehme am liebsten die zarten von Kölln)
4 geh. EL Chic-Samen (gibt es inzwischen auch im Edeka)
ca. 300 ml Milch
250 g Brombeeren
2 EL ungesüßte Erdnussbutter

Und so geht's

Haferflocken, Brombeeren (hebe ein paar für das Topping auf) und Chia-Samen in ein großes Einmachglas geben und gut vermengen. Mit Milch aufgießen. Ich gieße so viel Milch dazu, bis über den Haferflocken die Milch noch 2cm hoch steht.

Gut umrühren, für eine weiche cremige Konsistenz sollte es dir nun sehr flüssig vorkommen. Nach 5 Minuten noch einmal umrühren, jetzt kannst du noch etwas Milch dazugeben, falls es schon sehr fest ist. Oder du lässt es so, je nach dem, wie du es möchtest.

Tipp: Die Chia-Samen quellen sehr stark, am stärksten jedoch in den ersten 5 Minuten. Daher kann ich dir nur empfehlen nach 5 Minuten deine Oats nochmal umzurühren, hierdurch wird das Ergebnis einfach cremiger und du kannst überprüfen, ob du noch mehr Flüssigkeit brauchst.

Am nächsten Morgen eine Schicht Erdnussbutter auf das Oatmeal löffeln und mit den übrigen Brombeeren toppen. Voilà!

Ich wünsche euch einen wunderbaren Start in den Tag,
eure Johanna

Mediterrane Bohnenpfanne

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Hallo ihr Lieben,

kennt ihr das, wenn ihr mit knurrendem Magen den Kühlschrank öffnet und alle Zutaten für ein schnelles und gesundes Abendessen sind schon da? Ich nicht. In der Regel entscheide ich erst am späten Nachmittag, was ich abends koche, für mein Wunschgericht fehlt dann eigentlich immer etwas.

Wie haben es eigentlich unsere Mütter geschafft am Wochenende beim Großeinkauf alle Lebensmittel für die kommende Woche zu besorgen? Ich bin samstags beim Einkauf schon ganz stolz auf mich, wenn ich daran denke auch für den Sonntag einzukaufen. In einer entscheidenen Phase meines Lebens wurde dieses Einkaufsverhalten offensichtlich durch die täglich geöffneten Supermärkte in Italien geprägt.

Ich wage gar nicht, mir vorzustellen, von was ich mich ernähren würde, würde die Supermärkte noch wie in meiner Kindheit samstags um 16 Uhr schließen. Wie kann ich nachmittags schon wissen, was ich abends koche?

Momentan läuft das mit dem Einkaufen etwas anders: Nach der Schule halte ich kurz bei dem Acker der Ackerhelden* und sehe auf meiner Parzelle nach, was geerntet werden kann. Momentan ist das eine ganze Menge, so abwechslungsreich wie in den letzten zwei Wochen geht es bei uns nur selten zu.

Meine Tätigkeit als Ackerheldin sehen momentan wie folgt aus: Müde und im schultauglichen Sommerkleid, das weder besonders luftig noch kurz genug ist, um mir beim Treppensteigen zufällig unter den Rock gucken zu können, komme ich auf dem Acker an. 

Als erstes laufe ich zur Gerätekiste, welche sich an dem am weitesten von meiner Parzelle entfernten Ende des Ackers befindet. Dort schnappe ich mir eine Hacke und eine Gießkanne und bahne mir meinen Weg zurück zu meiner Parzelle.

Dort stelle ich meistens fest, dass ich nicht gießen muss, trotz der anhaltenden Trockenperiode hier im Süden lässt bisher keines der Pflänzchen den Kopf hängen, toi toi toi. Dann hacke ich ein wenig Unkraut, was bei der sengenden Sonne und dem bickelharten ausgetrockneten Boden Schwerstarbeit gleicht. Deswegen hacke ich auch nur hier und da ein paar Kamillen, die gehen leicht aus dem Boden.

Zum Glück wächst bei dem Wetter auch das Unkraut nicht so gut, so kann ich mich meiner Lieblingstätigkeit auf dem Acker, dem Ernten widmen. In den letzten Wochen gab es Kohlrabi, Zucchini, Spinat, Zwiebeln, Zuckerschoten und heute Buschbohnen.

Das Gemüse fahre ich dann nachhause und verräume es liebevoll gleich in den Kühlschrank. Anschließend überlege ich mir, was ich mit dem Gemüse, das ich geerntet habe, kochen könnte. Zwar muss ich abends noch immer einkaufen gehen, aber irgendwie ist es anders, weniger stressig, denn die Hauptzutat liegt schon daheim.

Merke: Für die Zukunft brauche ich einen Garten, der mir einfach vorgibt, was es zu essen gibt. Und mal ehrlich, selbst geerntet schmeckt besser!



Einkaufsliste

250g Buschbohnen
1 Dose Kidney-Bohnen
350g Kartoffeln
1 Handvoll Kirschtomaten
1 Zwiebel
1 Stück Schafskäse
Olivenöl, Salz und Pfeffer

Und so geht's

Die Kartoffeln abspülen, mit Wasser in eine Topf geben und kochen bis sie gar sind.

In der Zwischenzeit die Buschbohnen säubern. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Bohnen darin 10 Minuten bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme dünsten.

Tomaten halbieren. Zwiebeln in halbe Ringe schneiden. Die Kartoffeln abgießen, trocknen und längs vierteln.

Zwiebeln und Tomaten zu den Buschbohnen geben und mitdünsten. Kidneybohnen, Kartoffeln und etwas Wasser zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sobald die Kidneybohnen warm sind, ist die Bohnenpfanne fertig. Zum Servieren etwas Schafskäse darüberkrümeln.

Einen guten Appetit,
eure Johanna



*entstanden in Kooperation mit den Ackerhelden

Hellenisch gefüllte Zucchini

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Hallo ihr Lieben,

ich liebe Griechenland. Natürlich auch wegen des großartigen Essens. Wer meinen Freund nach unserem ersten Urlaub in Griechenland fragt, muss sich lange Schwärmereien, die das Essen in höchsten Tönen preisen, anhören und hat anschließend wahrscheinlich selbst Hunger.

Schon seltsam, dass ich fast nie griechisch koche. Die aktuellen politischen Ereignisse haben auf jeden Fall dazu beigetragen, dass dieses wunderbare uralte Land im Mittelmeer in meinem Kopf so präsent ist.

Für die griechisch gefüllten Zucchini habe ich eine über das Ziel hinausgeschossene Zucchini von meinem Acker genommen. Die war riesig, so lang und so dick wie mein Unterarm. Im ersten Moment habe ich mich ein bisschen geärgert, weil ich die Zucchini nicht am Montag mitgenommen habe, als sie noch normal groß war.

In der Küche wie in anderen Dingen muss man manchmal aus einer Not eine Tugend machen. Solche riesigen Zucchini sucht ihr im Handel wahrscheinlich vergeblich, greift einfach zu normalen Zucchini und halbiert sie der Länge nach.

Das Rezept stammt von der Mutter einer ganz lieben Freundin, einer Griechin. Und so schmeckt es auch: Nach Urlaubserinnerungen, kristallklarem Meer, glühender Sonne und Gelassenheit - ja, ich weiß, keine Geschmacksrichtung, trotzdem.

Das perfekte Abendessen nach einem heißen Sommertag, an dem es auch abends kaum abkühlt. Wie sehr liebe ich es, wenn es so heiß ist. Die letzten beiden Wochen waren genau nach meinem Geschmack ;-)

Einkaufsliste für 2 bis 3 Personen

1 Riesenzucchini oder 3 normal große
300g Rinderhackfleisch
100g Reis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Kreuzkümmel
1/2 Bd glatte Petersilie
1 handvoll frische Tomaten
1 Dose Polpa (ungewürzte Tomatensauce aus der Dose, wie heißt das gleich auf Deutsch?)
Salz, Pfeffer, Olivenöl

Und so geht's

Den Reis kochen und abkühlen lassen. Knoblauch fein hacken. Kreuzkümmel im Mörser mahlen. Die Zwiebel fein schneiden.

Hackfleisch und Reis (3:1),  Zwiebeln, Knoblauch und Kreuzkümmel in einer Schüssel miteinander vermengen. Die Masse mit Salz, Pfeffer würzen.

Die Petersilie fein hacken und mit Olivenöl unter das Hackfleisch mischen.


Die Riesenzucchini quer in 5-6 dicke Ringe schneiden. Mit einem Löffel die aufgequollenen Kerne aus der Mitte entfernen, sodass hohle Ringe entstehen. Normale Zucchini längs halbieren und die Kerne mit einem Löffel auskratzten. Von innen aussalzen.

Nun die Zucchini mit der Hackfleischmasse füllen und in einen Topf setzen. Den Topf mit Tomatensauce und frischen Tomaten auffüllen.

Tipp: Damit die Zucchini nicht anbrennen, ein wenig Tomatensauce und Olivenöl in den Topf geben und die Zucchini darauf setzen, dann mit der Sauce auffüllen.

Die gefüllten Zucchini im geschlossenen Topf bei kleinster Flamme 30 bis 40 Minuten garen. Dazu passt Reis.

Einen guten Appetit,
eure Johanna

Das beste Spinat-Pesto aller Zeiten

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Hallo ihr Lieben,

auf meinem kleinen Acker gedeiht das Gemüse prächtig. Letzte Woche habe ich den ersten knackigen Salat und jede Menge jungen Spinat frisch geerntet. Aber ich muss wohl etwas zurückspulen, um euch die Geschichte von dem Acker und mir zu erzählen.

Ackerhelden*, ein junges Unternehmen aus Essen, legt großes Vertrauen in meine Fähigkeiten als Hobbygärtner und so hacke und pflanze ich seit Mitte Mai auf einer kleinen Ackerparzelle in Bollschweil unter strahlend blauem Himmel vor mich hin.

Natürlich gedeiht auf den Parzellen neben meiner alles viel prächtiger, aber auch auf meinem Stückchen gibt es inzwischen erste Ernteerfolge. Offensichtlich hat mir meine Mama doch ein paar grüne-Daumen-Gene vererbt und so landet neuerdings erntefrisches Gemüse, das ich im Schweiße meines Angesichts gehegt und gepflegt habe. Ein tolles Gefühl!

Plötzlich hatte ich dann also Salat und Spinat in meinem Erntekorb und damit war es mit der Selbstbestimmung meines Abendessens vorbei. Das Gemüse stand erwartungsvoll vor mir und forderte lauthals: Mach etwas Tolles aus mir. Ich bin frisch, ich bin bio und ich bin lääääcker!

Für das beste Spinat-Pesto aller Zeiten braucht ihr vor allem eines: total geilen Spinat. Wer keinen Garten hat, sollte Spinat frisch auf dem Markt kaufen und sich dabei keine riesigen, speckigen Blätter andrehen lassen.



Einkaufsliste für 2 Gläser à 250ml

200g frischer junger Spinat
200ml Olivenöl
60g Parmesan
60g geröstete Sonnenblumenkerne
80g Rosinen
2 junge Zwiebeln
Salz
Pfeffer

Und so geht's

Spinat in kaltem Wasser abspülen und trocken schleudern. Parmesan reiben. Die jungen Zwiebeln, ich hatte noch zwei dickere Frühlingszwiebeln übrig, waschen und längs halbieren. Das Grün abschneiden und beispielsweise für einen Salat aufbewahren.

Spinat, Frühlingszwiebeln und die restlichen Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Zauberstab fein pürieren. In Gläser füllen und mit etwas Olivenöl bedecken. Im Kühlschrank aufbewahrt hält es sich problemlos 4-5 Tage.

Tipp: Das Pesto schmeckt hervorragend zu Pasta, aber auch zu frisch geröstetem Brot.

Meine Lieblingspasta zu Pesto sind Fussili, durch ihre Struktur können sie das Pesto wunderbar aufnehmen. Dafür die Pasta al dente kochen, sie sollte wirklich noch Biss haben.

Etwas von dem Nudelwasser beim Abgießen auffangen und in einen weiten Topf geben. Das Pesto zum Wasser geben und gut verrühren. Nun die Pasta zugeben und alles gut vermengen. Nur wenn die Pasta al dente kann sie das Pesto gut aufnehmen und sich mit ihm verbinden.

Einen guten Appetit,
eure Johanna


*dieser Beitrag ist in Kooperation mit Ackerhelden entstanden, die mir den Acker kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

Sagenhafte Zucchini-Quiche

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Hallo ihr Lieben,

heute haben mir meine Schüler verraten, dass die Zucchini ganz oben auf ihrer Liste ungenießbarer Gemüsesorten steht. Da war ich kurz sprachlos, was wirklich nicht oft passiert. Mal wieder eine der zahlreichen Überraschungen des Schulalltags.

Auf Kohl, Blumenkohl oder Pilze, vielleicht sogar Paprika, war ich ja vorbereitet, aber Zucchini? Ich liebe Zucchini - tatsächlich habe ich immer welche im Kühlschrank - nur Tomaten stehen bei mir noch höher im Kurs.

Na gut, zählt die Zucchini tatsächlich zu den weniger beliebten Gemüsesorten. Brokkoli mochte ich selbst bis vor wenigen Wochen nicht, lag tatsächlich daran, dass ich nicht wusste, wie aus dem grünen Gekräusel eine leckere Beilage wird.

Also liebe Schüler, wie wäre es mit dieser sagenhaften Zucchini-Quiche? Der Mürbeteig ist knusprig und schmeckt ganz leicht nach Zitrone. Das passt wunderbar zu dem herzhaften Zucchini-Zwiebel-Belag. Ehrlich, die werdet ihr mögen!

Welches Gemüse mögt ihr denn überhaupt nicht oder mochtet ihr lange nicht? Ich esse ja bis heute keinen weißen Spargel und Kohl, naja, nur in homöopathischen Mengen...


Einkaufsliste

Mürbeteig:
250g Mehl (ich habe 150g Dinkelmehl und 100g Vollkornmehl genommen)
125g kalte Butter
1 Ei
2 EL kaltes Wasser
1 Prise Salz
Schale von 1 Zitrone

Füllung:
1 grüne Zucchini
1 gelbe Zucchini
1 rote Zwiebel
4 Blätter Basilikum
1/8l Milch
60g Bergkäse (gerieben)
3 Eier (Gr. M)

Und so geht's

Für den Mürbeteig alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und mit den Händen zügig zu einem glatten Teig kneten. Je nach Bedarf noch etwas Wasser zugeben. Den Mürbeteig zu einer Kugel formen, platt drücken und in Folie gewickelt 1 Stunde kalt stellen.

Den Ofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine Tarteform (ca. 22cm Durchmesser, reicht locker für mehr) einfetten. Den Teig vorsichtig ausrollen und in der Form noch etwas zurechtdrücken.

Den Teig nun mit einem Backpapier bedecken.
Tipp: Ich zerknülle das Papier vorher mit den Händen, dadurch wird es geschmeidiger und lässt sich besser auf den Teig geben.
Das Backpapier zum Blindbacken mit Bohnen oder Linsen beschweren. Den Teig für 30 Minuten auf der mittleren Schiene blindbacken.

In der Zwischenzeit die Zucchini waschen und in feine Scheiben schneiden. Die Zwiebel pellen und in Ringe schneiden.

Für die Füllung Käse reiben und in einer kleinen Schüssel mit Milch, etwas Salz und Pfeffer sowie den Eiern verquirlen. Basilikumblätter abspülen und in Streifen schneiden. Zur Füllung geben und gut verrühren.

Nach 30 Minuten den Teig aus dem Ofen holen und das Backpapier mit den Linsen entfernen. Die Füllung vorsichtig auf den Teig gießen. Nun Zucchini und Zwiebeln abwechselnd auf die Füllung geben, sodass sich grüne und gelbe Zucchinischeiben mit den roten Zwiebelringen abwechseln.

Die Quiche weitere 40 Minuten bei 200°C Ober- und Unterhitze backen. Aus dem Ofen holen und lauwarm servieren.



Einen guten Appetit,
eure Johanna

Weltbestes Thai-Curry mit ordentlich Gemüse, Tofu und Hühnchen

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Hallo ihr Lieben,

heute zeige ich euch eines meiner absoluten Lieblingsgerichte. Inzwischen habe ich das schon so oft und in so vielen Varianten gemacht, dass ich für mich und meine Mitesser, über die letzten Monate waren das einige, sagen kann: Das ist das beste Thai-Curry der Welt.

Currys, die ich in Thailand gegessen habe, liegen auf meiner persönlichen Hit-Liste nur deswegen weiter vorne, weil ich dort die Füße im weißen Sand stecken hatte, unbeschreiblicher Blick auf dem Ozean und über mir ein Urwaldblätterdach. Die Bedingungen für einen objektiven Vergleich waren nie weniger gegeben.

So ein weltbestes Thai-Curry muss scharf sein, aber nicht so scharf, dass man es nicht essen kann. Es muss vollgepackt mit frischem Gemüse sein, kein Zeugs aus dem Glas oder so - igitt. Es muss voller frischer Aromen sein, sodass ich mich nicht entscheiden kann, ob zitronig, ob russig, ob sauer, ob süß. Alles auf einmal aber gleichzeitig harmonisch. Eine Geschmacks- und Aromaexplosion  - bei jedem Bissen.

Also mir läuft gerade sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammen, Zeit für knallharte Fakten:


Einkaufsliste für 2 Personen

250g frisches Tofu
100g Hühnchenbrust
1 gelbe Paprika
100g Zuckerschoten
100g TK Sojabohnen
4 Kaffir-Limetten-Blätter
4 Frühlingszwiebeln
6 Stängel Thai-Basilikum
1 Limette
150g Jasminreis
250 ml Kokosmilch
2 geh. EL Massaman-Currypaste oder gelbe Currypaste (Massaman ist schärfer!)
6 Kirschtomaten

Und so geht's

Los geht's mit der Schnippelarbeit. Hier gilt weniger ist mehr! 
Hühnchenbrust abwaschen, trockentupfen und in schmale Streifen schneiden (etwas 1/2cm dick und 2cm lang). Tofu würfeln. Paprika waschen und in 2cm große Rauten schneiden. Tomaten abspülen und halbieren. Die Frühlingszwiebeln ebenfalls waschen und schräg in 3cm große Stücke schneiden.

Die Zuckerschoten in kochendem Wasser 2 Minuten blanchieren. Abgießen und kalt abschrecken.

Den Jasminreis, ihr könnt auch Basmati verwenden, nach der Dampfgarmethode in einem kleinen Topf zubereiten.

In einem Wok (alternativ nehmt ihr eine große Pfanne) etwas Kokosöl erhitzen. 2 EL Currypaste darin kurz anbraten.

Tipp: 2 EL sind ein guter Anfang für eine angenehme Schärfe. Wer sich selbst für ein Weichei hält, nimmt weniger. Für scharfe Helden könnt ihr die Dosis erhöhen. Im schlimmsten Fall lässt sich mit etwas mehr Kokosmilch so mancher Schaden korrigieren.

Eine kleine Menge Kokosmilch, ca. 2 EL zur Currypaste geben und verrühren, sodass eine homogene Creme entsteht. Das Hühnchen zugeben und rundherum dünsten.

Nun Paprika, Sojabohnen, Tofuwürfel und Kaffirblätter zugeben und mit der restlichen Kokosmilch auffüllen. Ich mache nun, obwohl ein Wok ja keinen Deckel hat, einen Deckel auf den Wok und schalte auf kleinste Flamme. Alles 3 Minuten leise köcheln lassen.

Tomaten und Frühlingszwiebeln zugeben und ohne Deckel etwa 2 Minuten köcheln lassen. Die Zuckerschoten halbieren. Thai-Basilikum abspülen und 5 Stängel mit den Zuckerschoten zum Curry geben. Alles gut umrühren.

Zum Schluss alles mit Limettensaft abschmecken.

Zum Servieren Reis und Curry in eine Schüssel geben, ich finde, das muss gemischt werden, und mit dem restlichen Thai-Basilikum anrichten.

Einen guten Appetit,
eure Johanna


P.S. Ja, wir essen das zu zweit auf. Da bleibt nicht ein Krümel übrig.

Lieblingskuchen: No-bake-Cheesecake mit Erdbeeren

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Hallo ihr Lieben,

seid ihr gerade auch so erdbeerverrückt? Gut so! Schließlich gibt es die süßen Früchte nur kurz. Da bleibt kaum genug Zeit, alle Rezepte auszuprobieren, die auf meiner das-muss-ich-unbedingt-mal-ausprobieren-Liste stehen.

Den Anfang mache ich mit diesem herrlich erfrischenden no-bake-Cheesecake. Wie jetzt, fragt Herr Immerwiederpasta, Käsekuchen ohne zu backen. Aber wie wird der Käse denn dann fest. Womit er schon mal bewiesen hätte, der Herr versteht etwas vom Backen.

Wann hast du das eigentlich schon wieder gemacht? Nun ja, hab ich ihm erklärt, heute Morgen. Und fest wird es eben von ganz allein, im Kühlschrank. Also genug Zeit, um nachmittags ins Bad zu liegen. Du bist so schlau! Ja, das lasse ich mir doch nicht zweimal sagen.

Und weil der ungebackene Käsekuchen aus dem Glas uns so hervorragend gemundet hat - Herr Immerwiederpasta: Das muss aber auf den Blog, unbedingt - hier also das Rezept für den einfachsten Käsekuchen der Welt. Lässt sich sogar verschließen und an den Ort der Wahl transportieren, nur warm sollte er besser nicht werden.


Einkaufsliste für 5-6 Gläser à 250ml oder eine Springform 25cm

1 Packung Dinkel- oder Vollkornkekse
50g Butter
300 ml Schlagsahne
750g Schichtkäse
1 Päckchen Vanillezucker
60g Puderzucker
1 Handvoll frisches Basilikum
150g Erdbeeren

Und so geht's

Für den Boden die Kekse in einen Gefrierbeutel geben. Mit dem Nudelholz die Kekse fein bröseln. Die Butter schmelzen und mit den Keksbröseln in einer Schüssel vermengen.

Die Masse nun gleichmäßig auf die Gläser verteilen und andrücken. Mindestens 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Für die Creme 3 große Basilikumblätter ganz fein hacken. Den Frischkäse in eine Rührschüssel geben. Puderzucker und Basilikum zugeben und glattrühren. Sahne mit Vanillezucker steifschlagen. Vorsicht, nicht überschlagen, ist mir natürlich mal wieder passiert und ich hatte schöne Butter, weswegen ich dann nochmal losziehen musste.

Die Creme nun in die Gläser auf den Keksboden füllen. Mir gelingt das am besten mit einem Löffel. Natürlich könnt ihr auch eine Spritztülle verwenden oder einen Gefrierbeutel als solche umfunktionieren.

Die kleinen Kuchen müssen nun mindestens 5 Stunden im Kühlschrank verstecken.

Kurz vor dem Servieren die Erdbeeren waschen und halbieren. Erdbeeren mit dem restlichen Basilikum auf die Gläser verteilen.

Einen guten Appetit,
eure Johanna

Ravioli mit grünem Spargel und Walnüssen

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Hallo ihr Lieben,

ich liebe schnelle und einfache Pastarezepte. Diese Ravioli sind genau das - es sei denn, ihr möchtet die Ravioli selbst machen. Die Zutaten sind im Handumdrehen vorbereitet und das Abendessen kann nach nur 15 Minuten auf eurem Tisch stehen.

Probiert unbedingt frische Ravioli, die haben nicht nur eine kürzere Kochzeit, sondern schmecken in meinen Augen auch viel besser. In Italien gibt es kleine Geschäfte, die ausschließlich hausgemachte Pasta in allen Variationen verkaufen. Für das richtige dolce vita gibt es hier immer häufiger Stände auf dem Wochenmarkt. So wird das Pastavergnügen richtig edel.

Chi va piano, va sano e va lontano. Was schnell gekocht wird, muss noch lange nicht schnell gegessen werden. Also genießt jeden Bissen dieser unglaublichen Ravioli. Ich dekantiere schon mal den Wein und suche nach passender musikalischer Untermalung.



Einkaufsliste für 2 Personen

1 Packung frische Ravioli
1/2 Pfund grüner Spargel
1/2 Zitrone
2 TL Butter
1 Handvoll Walnüsse
3 Stängel Peterle
Pfeffer
Salz
frischer Parmesan

Und so geht's

Damit keine Sekunde verloren geht, gleich einen Topf mit Wasser auf den Herd stellen.

Den grünen Spargel abspülen und dritteln, harte oder holzige Enden vorher abschneiden. Peterle abwaschen und grob schneiden. Zitrone auspressen.

In einer großen Pfanne 2 TL Butter bei mittlerer Hitze erwärmen. Den Spargel zugeben und kurz dünsten. Abgedeckt ca. 5 Minuten garen, je nachdem wie dick der Spargel ist.

Tipp: Der Spargel sollte leicht feucht sein. Achtet außerdem auf die mittlere Hitze, sodass ihr weder die Butter noch den Spargel verbrennt.

In der Zwischenzeit die Ravioli ins kochendem Wasser geben und leise köcheln lassen, meist braucht frische Pasta nur wenige Minuten. Abgießend und in eine Schüssel geben.

Den Spargel mit einem Löffel aus der Pfanne heben und zu den Ravioli geben.

In der Pfanne sollte nun noch etwas bräunliche Butter übrig sein. Zitronensaft zugeben und pfeffern. Alles für 30 Sekunden aufkochen.

Die Sauce, viel es es nicht, in die Schüssel zu den Ravioli mit dem Spargel geben. Walnüsse, Peterle und 2 TL geriebenen Parmesan zugeben. Vorsichtig vermengen.



Einen guten Appetit,
eure Johanna

Nachgebacken: Peanut Butter Chocolate Chip Cookies

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Hallo ihr Lieben,

einer der ersten Blogs, denen ich gefolgt bin ist paules kitchen. Ihre wunderschönen Fotos sind mein großes Vorbild, so schön möchte ich auch fotografieren können - noch ein langer und steiniger Weg. Und ich liebe ihre unglaublichen Rezepte - kreativ und schlicht.

Vorgestern hat sie, nach einer kleinen Blogpause, sich wieder zurückgemeldet, mit einem tollen Rezept, dass ich direkt nachbacken muss. Momentan bin ich, ihr habt es vermutlich schon bemerkt, auf einem Backtrip. Wenn ich dann ein schönes Foto entdecke und sowieso auf der Suche nach einem Backrezept bin, muss ich direkt loslegen.

Der Einkauf war abenteuerlich und führte mich zwischen die bunten Regale von Bio-Supermärkten. Ist euch auch schon aufgefallen, dass es da immer so bunt ist. Angenehm bunt, nicht so grellbunt wie zwischen den Süßkramregalen konventioneller Supermärkte, holzbauklötzebunt irgendwie.

Da ich jetzt eine ganze Schublade voller veganer Backzutaten habe, wird da noch das ein oder andere Rezept folgen. Hach, das wird so schön. Ich freue mich schon.


Einkaufsliste

100g Margarine
70g Kokosöl
120g brauner Zucker
1 EL Eiersatz
185g Erdnussmus
260g Mehl
1/2 TL Weinsteinbackpulver
1/2 TL Salz
1 handvoll dunkle Schokotropfen und Kokosflocken


Und so geht's

Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Margarine und Kokosöl in der Küchenmaschine schaumig schlagen. Zucker zugeben und weitere 5 Minuten rühren. 1 gehäufter EL Eiersatz in 40ml Wasser auflösen und untermixen. Erdnussmus zufügen und unterrühren.

Mehl, Backpulver und Salz mischen und zur Erdnussmasse geben und vorsichtig unterrühren. Zum Schluss Kokosflocken und Schokoladentropfen unterheben.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit einem Esslöffel eine Portion Teig aus der Masse stechen und mit den Händen zu kleinen Kugeln formen. Mit Abstand auf das Backblech setzen. Die Kugeln anschließend mit einer Gabel flachdrücken.

Die Cookies 10-15 Minuten (Paule gibt 10 Minuten an, bei meinem Ofen hat es eher 15 gedauert) auf der mittleren Schiene backen, bis sie am Rand leicht goldbraun werden.

Cookies auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und genießen.

Tipp: Mit einem Ei und Butter statt Eiersatz, Margarine und Kokosfett sind die Cookies zwar nicht mehr vegan, dafür spart ihr Geld und habt später nicht Sachen in eurer Küche stehen, die ihr nicht verwendet. Es sei denn, ihr habt jetzt auch Lust bekommen, öfters vegan zu backen ;-)

Eure Johanna

Schwarzwälder-Kirsch-Dessert

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Hallo ihr Lieben,

nach einer kreativen Pause melde ich mich zurück und habe zum Start ein geniales Rezept für ein Dessert dabei, das nicht nur grandios schmeckt, sondern auch garantiert gelingt. Ein bisschen Schwarzwaldluft für jedermann. Perfekt, wenn unerwartet Gäste zu Besuch kommen oder den Besuch bei der Schwiegermutter ;-)
Die beste Schwarzwälder-Kirschtorte backt übrigens meine Mutter. An einer Torte versuche ich mich daher lieber nicht. Dieses Dessert im Glas ist nicht so mächtig, wie ein Stück Torte, aber genauso lecker.


Einkaufsliste für 5-6 kleine Gläser à 140ml

250g Quark (Rahmstufe)
250ml Sahne
1 kleines Glas Sauerkirschen (360g)
40g Zartbitterschokolade
2 EL Zitronensaft
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Speisestärke
6 EL Zucker
2 EL Kirschwasser

Und so geht's

Die Kirschen über einem Sieb abgießen, dabei den Saft auffangen. Kirschsaft, 1 EL Zitronensaft und 1 EL Zucker in eine kleinen Topf geben und aufkochen. Die Speisestärke in einem Schälchen mit etwas kaltem Wasser glattrühren und den Kirschsaft damit binden.

Kirschen und Kirschwasser unterrühren und kalt werden lassen.

Quark, 1 EL Zitronensaft und 5 EL Zucker verrühren. Sahne mit einem Spritzer Zitronensaft und Vanillezucker steifschlagen. Die geschlagene Sahne vorsichtig unter der Quark heben.

Tipp: Falls die Sahnemasse zu flüssig sein sollte, könnt ihr sie kalt stellen, dadurch wird sie fester und lässt sich später schöner schichten.

Die Schokolade grob hacken. Kirschen, Quark und Schokoladenraspel abwechselnd in Gläser füllen und bis zum Verzehr kalt stellen.

Einen guten Appetit,
eure Johanna

Vegane Bananen-Erdnuss-Muffins

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Hallo ihr Lieben,

wahrscheinlich esst ihr hin und wieder mal eine Banane. Das ist gut so, warum ihr sie noch viel häufiger essen solltet und warum ihr unbedingt mal mit Bananen backen solltet, verrate ich euch heute.

Bananen sind unglaublich vielfältig, aber wusstet ihr, dass der Verzehr je nach Reifegrad ganz unterschiedliche Effekte erzielt? Bananen reifen, weil Stärke in Zucker umgewandelt wird. Zucker kann der Körper direkt in Energie umsetzen, Stärke hingegen, muss zuerst in Zucker umgewandelt werden, ehe die Energie unserem Körper zur Verfügung steht.

Noch grüne Bananen liefern also deutlich langsamer Energie als reife und gelbe Bananen. Ich liebe reife Bananen und esse sie gerne kurz vor dem Sport, denn, im Gegensatz zu anderen Früchten belasten Bananen die Verdauung kaum. Das hat den Vorteil, dass mein Körper beim Sport nicht zusätzlich durch die Verdauung belastet wird.

Sport mit vollem Magen ist nämlich nicht nur uneffektiv - ich bin dann meistens extrem schwerfällig - sondern oft auch super unangenehm. Das Gefühl, einen Stein im Magen zu haben, der einen bei jeder Bewegung bremst, befindet sich noch am harmlosen Ende der Skala.

Bananen enthalten außerdem Kalium, welches der Körper zur Weiterleitung von elektrischen Impulsen auf den Muskel und die Nervenzellen braucht. Also kein Wunder, dass es beim Marathon Streckenpost gibt, die Bananen verteilen.

Lange habe ich Bananen am liebsten mit Nutella kombiniert, der gesundheitliche Nutzen ist dann natürlich wieder weg, besonders, weil dann nach einer Banane selten Schluss ist.
Zu Bananen passt aber auch Erdnussbutter unglaublich gut. Der Vorteil: Erdnussbutter enthält auch viele Proteine, was wiederum wichtig ist für den Muskelaufbau.

Wenn ihr euch also vor dem Sport richtig pushen wollt: Dann esst eine Banane mit Erdnussbutter, oder aber, einen veganen Bananen-Erdnuss-Muffin (dann aber nicht direkt vor dem Sport).

Ich habe das erste Mal vegan gebacken und war total begeistert: Es ist unglaublich einfach. Ich dachte immer, vegan backen wäre furchtbar kompliziert. Außerdem sind die Muffins extrem lecker, keine Spur von angestaubtem Öko-Geschmack.

Tipp: Schokolade ist ab einem Kakaoanteil von 70% meistens vegan. Um sicher zu gehen, hilft ein Blick auf die Zutatenliste, taucht hier kein Butterfett oder Milchpulver auf, kann sie in den Einkaufswagen wandern.



Einkaufsliste für 12 Stück

5 EL Sonnenblumenöl
100g Erdnusskerne (gesalzen u. geröstet)
4 reife Bananen
200g Ahornsiurp
1 Päckchen Vanille-Zucker
100g Erdnusscreme (Bio)
125g Sojajoghurt
200g Mehl
2 EL Backpulver
100g Zartbitterschokolade

Und so geht's

Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Mulden eines Muffinblechs mit etwas Öl einfetten.

Für den Teig Erdnüsse grob hacken. 3 Bananen schälen (falls eure Bananen sehr groß sind, reichen 2) und mit einer Gabel zerdrücken.

Ahornsirup, Vanillezucker, Erdnusscreme und 5 EL Öl mit dem Schneebesen des Rührgeräts cremig rühren. Erst die zerdrückten Bananen, dann das Sojajoghurt unterrühren.

Mehl und Backpulver unter die Bananenmasse rühren. Die Erdnüsse mit einem Rührspachtel unterheben.

In jede Mulde 2 EL Teig füllen. Die Muffins im heißen Backofen für ca. 18 Minuten backen. Herausnehmen und nach 5 Minuten aus den Mulden lösen und auskühlen lassen.

Für das Topping Schokolade in Stücke brechen und im heißen Wasserbad schmelzen. Die übrige Banane schälen und in 1/2cm dicke Scheiben schneiden, gegebenenfalls mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun anlaufen.

Jeweils einen Klecks Schokolade auf die Muffins geben. Bananenscheibe darauf setzen. Zum Verzieren die restliche Schokolade in Streifen darübergeben und trocknen lassen.


Einen guten Appetit,
eure Johanna